FAIR, the Foundation for Apologetic Information and Research
Deutscher Newsletter September 2009

Inhalt

Botschaft von Peter Wöllauer

Website-Störung

An alle, denen dieser Newsletter von einem Freund zugeschickt wurde

Was gibt es Neues auf der deutschen FAIR-Site?

Nachrichten über FAIRwiki

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Botschaft von Peter Wöllauer

Liebe Freunde von FAIR,

In der Geschichte hat es immer Zeiten gegeben, in denen eine sehr aktive und aggressive Minderheit den Eindruck zu erwecken verstand, sie vertrete die Meinung der Mehrheit und die Macht übernommen hat, um ihre eigene Sichtweise der echten, leider jedoch zum großen Teil schweigenden, Mehrheit aufzuzwingen. Ein früher solcher Fall war die Herrschaft eines bigotten, düsteren Calvinismus unter Oliver Cromwell im England des 17. Jahrhunderts. Die Mehrheit zählte nicht zu seinen Anhängern, und dennoch beugte sie sich seinem Diktat. Ein weiterer Fall ist die Diktatur des Bolschewismus. Den Bolschewiken gelang es, eine eher gemäßigte Revolution gegen den Zarismus so hin zu drehen, dass sie die radikale Diktatur des Proletariats als einen Wunsch der Mehrheit erscheinen lassen konnten. Nicht ganz zwei Jahrzehnte später gelang es den Nationalsozialisten, ihre Machtübernahme wie den Willen der Mehrheit erscheinen zu lassen, was er nie war. 1945 mündete in Ostdeutschland eine echte Volksbewegung zur Überwindung der Kriegsfolgen in ein gänzlich anders geartetes diktatorisches Regime, das erst 40 Jahre später überwunden werden konnte.

Heute sehen wir in der Gesellschaft zwei Bewegungen, die ähnliche Bestrebungen verfolgen, auch wenn sie ganz klar Minderheiten darstellen. Das ist auf der einen Seite die immer stärker und immer aggressiver auftretende Schwulenbewegung und andererseits ein immer unduldsamer werdender Atheismus. Sehen kann man diesen neuen Atheismus in zahlreichen Medien, vor allem auch in Kommentaren zu religiösen Themen im Internet. Immer mehr wird darüber geschimpft, dass die freie Religionsausübung traditioneller Art in Form von Prozessionen im öffentlichen Raum, ja sogar durch Glockengeläut eine nicht hinzunehmende Belästigung Nichtgläubiger sei. Ebenso sind hasserfüllte Schimpftiraden gegen Religionsunterricht oder das Aufstellen von Kreuzen zu finden. Argumentiert wird hier mit der strengen Trennung von Staat und Kirche, die im Grundgesetz verankert sei und diese Kommentatoren und teilweise auch Journalisten möchten Religion am liebsten völlig aus ihren Augen in irgend welche dunkle Ecken verbannen. Diese Haltung trifft auch uns Mormonen, wenn auch, da wir wegen unserer geringen Zahl im deutschsprachigen Raum weniger auffällig sind, nicht mit solcher Intensität. Doch auch über uns gibt es ätzende Kommentare zu unseren Ansichten, Glaubensgrundsätzen, zu unserer Lebensweise und Gottesverehrung. Anregungen, Religiöse generell und solche „Sektierer“ wie uns als geisteskranke Fanatiker einzustufen, liest man immer wieder. Doch wie sind jene einzustufen, die so aggressiv gegen Religion ganz allgemein vorgehen? Das sind wohl die wahren Fanatiker, die wirklichen Gefahren gegen die offene Gesellschaft, die unsere Väter während der letzten dreihundert Jahre so mühsam erkämpft haben. Wir müssen dagegen aufstehen und dürfen nicht in falsch verstandener Toleranz schweigen. „Keine Toleranz mit der Intoleranz” formulierte bereit der Philosoph Karl Popper, der vor der Intoleranz des Nationalsozialismus nach England floh.

Wir müssen unsere Stimme erheben, wir müssen uns mit jenen zusammenschließen, die die selben Interessen haben, die ebenfalls die Offenheit unserer Gesellschaft erhalten wollen, die wahre Toleranz leben wollen, die wirklich jedem das Recht zubilligen, auf seine Art selig zu werden, wie es Friedrich der Große ausgedrückt hat. In diesem Sinn ist unsere Religion politisch. Die Kirche ist ganz bewusst nicht parteipolitisch, doch wir, die Mitglieder sollen Partei ergreifen, wir sollen Parteien und Kandidaten unterstützen, die für echte Freiheit sorgen, die es nicht zulassen, dass eine Minderheit ihre Ansichten mit Gewalt der Mehrheit aufzwingt. Lassen wir uns von Gesäusel über Demokratie nicht einlullen, prüfen wir, wo wirklich Toleranz und Offenheit vertreten wird.

In Dingen der Religion will auch FAIR zu Toleranz und Verständnis von unserer Seite beitragen. Oftmals sind gefühlte große Unterschiede zu anderen religiösen Gruppen nur die Folge von mangelndem Wissen über die anderen und von Unterschieden in den sprachlichen Gepflogenheiten. Suchen wir den Dialog, beschäftigen wir uns mit den Lehren anderer, dann werden wir sehen: Viele andere sind ebenso wie wir ernsthafte und hingebungsvolle Nachfolger Jesu Christi, sind ebenso wie wir bemüht, ihre Familie zu stärken und den Grundsatz der Nächstenliebe zu praktizieren. Lernen wir voneinander, damit wir die Gemeinsamkeiten erkennen. Dann sind wir stark, die Angriffe der aggressiven Atheisten zwar friedlich, aber dennoch entschieden abzuwehren, dann haben wir die Argumente, um die von Schwulenbewegungen geforderte Aufweichung des Familienbegriffs in der Gesetzgebung und der politischen Praxis zu verhindern. „Wissen ist Macht”, das gilt auch in diesem Bereich. Erwerben wir mehr Wissen und erweitern wir unseren Horizont, damit wir niemals in engstirnigen, zwanghaften Fanatismus verfallen. Unser Wissen und unsere Erkenntnisse bezüglich unserer Religion und bezüglich den Gemeinsamkeiten mit anderen Religionen zu verbreiten und somit gegenseitig von unserem Wissen zu profitieren, dafür stellt FAIR ein interessantes Forum dar. Möge es so bleiben, ja noch besser werden, das ist mein aufrichtiger Wunsch.

Peter Wöllauer

Newsletterredakteur

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Website-Störung

Das Buch von Michael Ash „Diagnose Glaubensschwäche” (ISBN 978-3-8730-6436-0) ist weiterhin über den Buchhandel vor Ort und über die bekannten Online-Buchhändler erhältlich, auch wenn die Website aus bisher noch nicht geklärten Gründen verschwunden ist. Michael Ash wird herausfinden, was passiert ist.

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An alle, denen dieser Newsletter von einem Freund zugeschickt wurde

Wenn Sie diesen Newsletter von einem Freund bekommen haben, so haben Sie ihn nun wahrscheinlich das einzige Mal erhalten. Schließlich wollen wir nicht aufdringlich sein und jedem auch in dieser Sache seine persönliche Entscheidungsfreiheit und Wahlmöglichkeit lassen.

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Was gibt es Neues auf der deutschen FAIR-Site?

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Nachrichten über FAIRwiki

FAIRwiki entwickelt sich mehr und mehr zu einem echten Nachschlagewerk. Fast 27.000 mal ist die Hauptseite bisher aufgerufen worden. Interessanterweise scheint etwas, das eigentlich eine ziemliche Nebensächlichkeit ist, nämlich die Kinderhook-Platten besonders großes Interesse zu finden. Mit über 5.000 Aufrufen ist dies der am öftesten gelesene Beitrag. Doch gleich danach kommt etwas Zentrales: Klare und kostbare Lehren im Buch Mormon wurde rund 4500 mal aufgerufen.

Alleine diese Zahlen, die sich natürlich mit einer Wikipedia nicht messen können, sind eine Bestätigung für unsere Arbeit. Wir möchten gerne mehr tun, doch wir brauchen noch mehr fleißige Hände und Hirne. Wer möchte mithelfen und
aus der Fülle englischer Artikel übersetzen oder selbst Artikel für die FAIRwiki verfassen?

Hier kann man nachschauen, was es bisher schon gibt. Hier steht, wie man anfangen kann.

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Dieser Newsletter ist eine periodische Aussendung von FAIR, (The Foundation for Apologetic Information & Research) einer Nonprofit-Organisation die gut dokumentierte Antworten auf ungerechtfertigte Kritik gegen die Lehren, den Glauben und die Glaubenspraxis der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), anbietet. Die Organisation ist nicht mit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage verbunden. Aussagen von FAIR-Mitgliedern stellen daher deren persönliche Ansicht dar und sind keine offiziellen Aussagen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Es ist erwünscht, dass dieser Newsletter an Bekannte weiter gegeben wird und außerdem ist erwünscht, dass die Existenz des deutschen Ablegers von FAIR auf jede angemessene Weise möglichst breit publik gemacht wird.

Die Inhalte dieses Newsletters unterliegen ansonsten genauso wie die Inhalte der FAIR-Website den Urheberrechtsbestimmungen und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung von FAIR anderweitig publiziert werden. Zitate mit Nennung der Quelle in Internetforen usw. sind jedoch ausdrücklich erwünscht.

Verantwortlicher Redakteur des Newsletters: Dr. Peter Wöllauer, D-93333 Neustadt an der Donau.

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Last Updated November 07, 2009
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