Herkunft der Namen im Buch Mormon

 Stephen Ricks
FAIR Konferenz 2010

Origin of Book of Mormon Names

Ich werde heute über Eigennamen im Buch Mormon sprechen. Wir – eine Gruppe von interessierten Personen, die mit dem Maxwell Institute verbunden sind, haben uns zusammengeschlossen, um an den etwa 330 Eigennamen zu arbeiten, die im Buch Mormon zu finden sind. Diese Studiengruppe beinhaltet Personen, die Spezialisten in Hebräisch und dem Studium der semitischen Sprachen, den mesopotamischen Sprachen und Ägyptisch sind, um die Eigennamen dort erforschen zu können. Tatsache ist, dass wir mehrere  haben, wie John Gee, Paul Hoskisson, Bob Smith und meine Person. Wir haben drei Spezialisten in Hebräisch, einen in vergleichenden Studien der semitischen Sprachen, zwei in den mesopotamischen Sprachen und zwei in Ägyptisch. Und dazu werden wir, gegen Ende des Projekts, einen oder mehrere Spezialisten in den Maya Sprachen und den mesoamerikanischen Sprachen ersuchen, an dem eigentlichen Projekt teilzunehmen. Soweit denke ich, dass wir verstehen müssen, dass wir die mesoamerikanische Hypothese bezüglich der Ansiedlung des Buches Mormon akzeptiert haben.

Das Buch Mormon Projekt wird entweder in zwei oder drei Jahren vollendet sein, 2012 oder 2013. In der Zwischenzeit gibt es eine Webseite, auf der man sich die Liste und einige Diskussionen über Eigennamen im Buch Mormon ansehen kann, die vom Maxwell Institute for Religious Scholarship zur Verfügung gestellt werden. Diese Webseite ist mi.byu.edu.

Ich sage, sie wird zur Verfügung gestellt werden, zu diesem Zeitpunkt ist sie noch nicht verfügbar. Sie wurde bis jetzt nicht zur Verfügung gestellt, da wir irgendwie den Empfang und die Beantwortung von Kommentaren, die sich mit den Eigennamen im Buch Mormon befassen, handhaben müssen. Sobald wir das erledigt haben, wird sie innerhalb weniger Wochen zur Verfügung stehen. Ich kann sie ermuntern, in regelmäßigen Abständen, auf der Webseite des Maxwell Institute nachzusehen, ob die Liste des Projekts der Eigennamen schon verfügbar ist.

Die Namen im Buch Mormon sind vielfältig, darunter haben wir Eigennamen, die hebräischen Ursprungs sind, ein Drittel der Bücher mit den Eigennamen, die wir im Buch Mormon finden, sind hebräischen Ursprungs. Sie beinhalten solche Namen wie Laban und Jacob und Joseph und einen anderen, den ich ihnen gerne mitteilen und in einem Moment mit ihnen besprechen möchte, und der lautet Sam. Dazu enthält das Buch Mormon andere Eigennamen aus anderen semitischen Sprachen. Zum Beispiel Laman und Lemuel, welche, würde ich sagen, Eigennamen arabischen Ursprungs sind. Ich werde das  in einem Moment erörtern.

Wir fahren fort – zusätzlich gibt es Eigennamen griechischen und hellenistischen Ursprungs, ein Beispiel dafür wäre Timotheus, ebenso wie Lachoneus, beide zeigen den hellenistischen Einfluss auf Namen und Namensgebung vor 600 n.Chr., oder die Möglichkeit eines transozeanischen Kontaktes zwischen der Alten und der Neuen Welt nach 600 v.Chr., beide Hypothesen dazu sind vertretbar. Darüber hinaus gibt es Eigennamen, deren Ursprung weiters unbekannt ist und die im Buch Mormon übersetzt sind, da sie den Schreibern des Buches Mormon unbekannt oder unverständlich waren; wir haben als ein Beispiel, das ich ausführlich besprechen möchte, den Namen Irreantum, der mit „viele Wasser” wiedergegeben wird.

Zum Schluss sind in der Liste der Eigennamen im Buch Mormon, sind die Namen mit jareditischem Ursprung, die entweder aus einem nahöstlichen oder aus einem afro-asiatischen Hintergrund entstammen, wo wir aber über den Ursprung als Namen mit jareditischem Ursprung ziemlich unsicher sind, so wie bei Coriantumr. Und es ist auch möglich, dass wir Eigennamen finden, die mittelamerikanischen Ursprungs sind, oder mittelamerikanischem Einfluss unterworfen sind. Und dafür, denke ich, brauchen wir Spezialisten in Maya Sprachen oder mittelamerikanischen Sprachen, um den Einfluss auf die Namen im Buch Mormon zu betrachten. Wir schreiten also zu der Liste der Namen. Ich werde Ihnen 11 vorlegen und das eventuell auf 12 erweitern, aber machen Sie sich keine Sorgen, sie werden dafür nicht extra bezahlen müssen. Keine Extrakosten. Drei, die wir als sichere Treffer bezeichnen können und danach noch einen, Jershon, Alma und Sariah. Sie werden als sichere Treffer bezeichnet, da sie entweder literarischen Formen, oder andere linguistische Elemente mit hebräischem oder semitischem Ursprung enthalten, der Joseph Smith, zu der Zeit als das Buch Mormon übersetzt wurde, nicht bewusst gewesen sein konnte.

Ich glaube nicht, dass Joseph Smith die Hebräische Sprache auch nur wahrgenommen hatte, bevor er in den 1830-Jahren nach Kirtland kam. Wir betrachten zuerst Jershon. Aber bevor wir uns den Namen Jershon ansehen, sollten wir uns mit der literarischen Form der  Paronomasie vertraut machen, das als eine Art Wortspiel beschrieben wird, das zur Erzielung eines literarischen retorischen Effekts ähnlich klingende Worte benutzt – oder Worte mit ähnlichen sprachlichen Wurzeln, oder Worte der selben Wurzel. Ein Beispiel dafür sehen wir in 1. Nephi, Kapitel 8, Vers 2. „Ich habe einen Traum geträumt, oder in anderen Worten, ich habe eine Vision gesehen.” Übrigens, die semitischen Sprachen sind absolut verrückt nach Paronomasien, oder wenn wir uns auf einen etwas anderen Begriff einstellen,  dem  cognitiven Akkusativ. Sie sind ganz wild danach. Englisch sucht ihn jedoch zu vermeiden. „Ich habe einen Traum geträumt” muss wohl umgeformt werden um einen cognitiven Akkusativ zu vermeiden, so wie in: „Ich habe eine Vision gesehen”.

Wir fahren fort – wir finden Paronomasie in dem Wort Jerschon. Jerschon kommt vom hebräischen Wort Yerschon, was „Ort des Erbteils” bedeutet, von der hebräischen Wurzel Yarasch, was „erben”, bedeutet. Behalten Sie also im Gedächtnis, dass die hebräische Wurzel Yarasch -„erben” heißt. Yerschon enthält eine Endung, die einem Ort eine Bedeutung gibt, „Ort der Erbschaft”, und Sie müssen auch daran denken, dass das hebräische „Y” eine Entsprechung im Englischen „J” hat, daher entspricht das Hebräische Wort Yahweh, Herr, oder Jehovah, dem englischen Jehovah. Nun, wenn „Y” dem englischen „J” entspricht und uns ist nicht nur bewusst, dass Yershon die Bedeutung, „Ort der Erbschaft”, hat, yarash „erben” bedeutet, sondern wir werfen einen Blick auf einige Verse im 27. Kapitel von Alma, nämlich 22, 24 und 26. Ob es ein Spiel mit dieser Wurzel ist, die „erben” bedeutet, wird  sehr wichtig.

Der erste (Vers) : … dieses Land Jerschon (oder hebräisch Yerschon) ist das Land, das wir unseren Brüdern als Erbteil geben werden. . So, Yershon, was „Ort des Erbteils” bedeutet, ist das Land welches wir unseren Brüdern zum Erbe geben. Große Paronomasie, etwas, das jene, die für die hebräische Sprache empfindsam waren, geschätzt hätten, aber nichts worum wir Englisch Sprechenden uns kümmern würden. Jedenfalls, ist das der 22. 24. „… dies werden wir für unsere Brüder tun, auf dass sie das Land Jerschon ererben mögen.” Behalten Sie im Gedächtnis, die Wurzel Yarash bedeutet „erben”, das Land Jershon, Yershon

Und im Vers 26 lesen wir „und sie gingen hinab in das Land Jershon”, Hebräisch Yershon, Ort des Erbteils  und nahmen Besitz, welches von der Wurzel Yarash ist, vom Land Jershon, Yershon. Beiläufig muss ich sagen, dass wir von der Annahme ausgehen, dass die Sprache des Buches Mormon Hebräisch war, ob die Schrift nun Hebräisch war oder nicht. Die Sprache war Hebräisch, wo das Buch Mormon von der Sprache der Ägypter spricht und von der Gelehrsamkeit der Juden. Ich nehme an, dass die Sprache, die erwähnt wird, eine Schrift ist und wir haben eine Menge Beispiele von Dokumenten in semitischen Sprachen, die in der antiken Welt in ägyptischer Schrift geschrieben wurden. So akzeptieren wir die Tatsache, dass das Buch Mormon in Hebräisch geschrieben wurde, von Hebräisch Sprechenden, Menschen, die die Sprache und das literarische Konzept des Hebräischen verstanden und schätzten. In Vers 22 von Alma 27, vertiefen wir unser Verständnis des Landes Jershon. Jershon war das Land im Osten am Meer, das an das Land Überfluss angrenzt. Es wurde den Anti-Nephi-Lehiern gegeben. Es wurde auch als Erbteil erwähnt.

Damit gehen wir weiter zu Alma, zuerst erwähnt in Mosiah, Kapitel 17, Vers 2. Es ist wieder von einem hebräischen Wort, Olam; junger Mann oder Jugendlicher. Es ist vergleichbar mit dem arabischen Ghulam, vertraue mir. Das hebräische Olam ist mit dem arabischen Ghulam verwandt. Es bedeutet ein Jugendlicher, ein junger Mann oder ein männlicher Diener. Wir fahren hier fort. Alma, in Mosiah 17:2, wird beschrieben, als einer der Priester von König Noah. Als ein Nachkomme von Nephi und er wird in Mosiah 17:2 als junger Mann beschrieben. Dort steht, es gab einen junger Mann. Es gab eine Person in der Gruppe, Alma, und er war ein junger Mann. Alma selbst bedeutet junger Mann und, um mit dem Ausdruck junger Mann fortzufahren, bringt uns das wieder zu einer Paronomasie, welche die Hebräisch Sprechenden geschätzt hätten, die an die Worte von Abinadi glaubten.

Wir fahren fort mit Sariah in Elephantine, in einem Gebiet südlich, zirka 450 Meilen südlich des Deltas, das heute in Assuan ist. Hier wurden Dokumente gefunden und studiert, über die von Arthur Cowley in „Papyrus #22” geschrieben wurde und den Namen Sariah erwähnen. Diese spezielle Liste nennt den Namen  „Sariah barat Hoshea bar Harman”, was wir verstehen konnten und  als „Sariah, Tochter von Hoshea, dem Sohn von Harman” übersetzen. Jeffrey Chadwick, der sich diesen besonderen Namen angesehen hat, schreibt darüber, dass das noch vorhandene letzte „t” von „barat” uns versichert, dass die Person eine Tochter war und nicht ein Sohn und nachdem die Buchstaben „b-r” vorhanden sind, bleibt nur mehr Platz für einen zusätzlichen Buchstaben – das abschließende „h” von Sariah.

Sariah, geschrieben entweder mit einem „A” oder „E”, wird in der Bibel als Name eines Mannes bezeugt und nicht als Name einer Frau. Jedoch, er erscheint in den Elephantine-Papyri als ein hebräischer Frauenname, nicht als ein aramäischer Name, sondern als ein hebräischer Name für eine Frau und wir bemerken die Austauschbarkeit  von Männer- und Frauennamen im Hebräischen. Wir haben auch, als Beispiel Abijah, gegeben nicht nur als israelitischer Männername, sondern auch als Frauenname. Die Mutter von Hezekiah war als Abiah oder Abijah, bekannt, welches beides war, ein Männername und ein Frauenname. Und wir sollten daran denken, dass wir das nicht nur im Hebräischen finden, sondern wir sehen das auch in der Austauschbarkeit von Männer- und Frauennamen. In der Anglo-Amerikanischen Tradition denken wir an Namen wie Avri, Dana, Jordan, Kim, Leslie, Madison, Morgan, Robin, Stacey, Tracey. Das macht es wahrscheinlich, dass Sariah in der israelitischen Tradition des ersten Jahrtausends vor Christus beides war, ein Männer- und ein Frauenname.

Wir gehen weiter, um uns zusätzlich einen weiteren hebräischen Namen anzusehen, der ebenfalls hebräisch israelischen Ursprungs ist, den Namen Sam. Dieser besondere Name, Sam, gehört zu einem, in einem Bronzering eingesetzten, Siegel, so haben wir also einen Ring und auf dem Ring ein Siegel. Wenn man also etwas unterschreiben will, kann aber nicht lesen oder ist einfach zu faul, nimmt man das also stempelt das Siegel drauf und setzen auf diese Weise seinen Namen unter etwas. Es war ein, auf einem Ring montiertes Siegel, aus dem siebenten Jahrhundert v. Chr. stammend, gerade so um die Zeit als Lehi abreiste. Diese spezielle Form konnte entweder als „Schem” ausgesprochen werden oder als lateralisiertes „S”, wie der Walisische „ ll slu” Laut, wurde aber später als „S” Laut ausgesprochen.

Aber wir müssen auch das im Gedächtnis behalten; es gibt Dialektvariationen in der Aussprache dieses besonderen Wortes „Sham”. Die Ephraimiten, die ein Stamm Josephs waren und östlich vom Jordan lebten, waren, nach dem 12. Kapitel der Richter, unfähig das Wort wie „Schein” auszusprechen, sie mußten es wie in „Szene” aussprechen. Sie konnten das Wort „Shibboleth” nicht aussprechen, sie sprachen es stattdessen als „Sibboleth” aus, ein Hinweis darauf, dass es Dialektvariationen gab und dass es unter diesen Dialektvariationen, verschiedene Arten der Aussprache gab, von  „Schaft” im Gegensatz zu „Saft”.

Wir gehen weiter zu Eigennamen, die zwar semitischen, aber nicht hebräischen Ursprungs waren. Der erste ist Laman, ein Eigenname, erwähnt in einer lihyanitischen Inschrift. Lihyanitisch war eine Sprache, die im Altertum, um die Mitte des ersten Jahrtausends v. Chr., im Nordwesten der Arabischen Halbinsel gesprochen und geschrieben wurde. So ist es nicht unvorstellbar, dass es ein Name gewesen sein konnte, der Lehi oder jemandem aus der Familie von Lehi bekannt gewesen war, weshalb dem ältesten Sohn der Name gegeben wurde.

Wir fahren fort mit dem Namen Lemuel. Lemuel wird zitiert in Sprüche 31:1 als ein König von Massa, wo wir die Worte von König Lemuel lesen von denen die Propheten sagen, dass er sie von seiner Mutter gelehrt bekam. Im Interesse der Zeit werden wir hier weitergehen. Massa ist eigentlich ein – Lemuel ist ein Name, der eine sehr ehrwürdige Tradition im Nordwesten der Arabischen Halbinsel hat und als Lemuel ausgesprochen wird. Wir wollen von hier aus weiter gehen.

Lemuel, schließlich, Lemuel ist ein guter arabischer Name, so wie Laman ebenfalls ein ehrwürdiger arabischer Name im frühen bis mittleren ersten Jahrtausend v.Chr. gewesen ist. Der Stamm Massa, wo der Name Lemuel erwähnt wird, kann in Verbindung stehen mit dem Stamm der Masanoi aus der arabischen Wüste, so ist das ein Wüstenname im nordwestlichen Teil der Arabischen Halbinsel, wahrscheinlich ausgeprägt und gut bekannt, nehme ich an, bei Lehi oder seiner Familie.

Wir fahren fort mit Eigennamen, die arabischen Ursprungs sind. Da haben wir Kanaphy, vom ägyptischen Nefer oder Neufer, was „fesch” oder „schön” bedeutet und das in der späten ägyptischen Periode als Nephi ausgesprochen wurde. Nefer, Neufer wurde zu Nephi oder Neuphi. Und auch, das Namenselement „npy”, auch wenn es uns etwas fremd ist, scheint eine semitische, nicht nur eine semitische sondern eine kanaanitische Transkription des ägyptischen Nefer zu sein. Warum ? Das mittlere „P” in Tunesisch oder Hebräisch, oder einer der anderen kanaanitischen Sprachen, würde wie ein „F” Laut ausgesprochen worden sein. Ein „pa” wird ein „fa”, ein „ba” wird ein „va”, ein „ka” wird ein „ha” Laut. Das ist intervokale Spirantisation, die ich sie gelehrt habe. Eines der Geheimnisse in Hebräisch, ich sollte ihnen wahrscheinlich Kredit für eine Klasse geben. Jedenfalls fahren wir fort.

So, „NPY” das wir transkribieren, würde als Nephi ausgesprochen. Da gab es überhaupt kein Problem damit. Leider ist John Gee heute nicht bei uns, denke ich, oder? Also, ob die vertrauensvoll schließen, dass es entweder von Nefer kommt, was fesch oder schön bedeutet, oder von Nepu, was Hauptmann bedeutet, der Name Nephi ist jedenfalls ein beglaubigter ägyptischer Name. Und damit kommen wir zu Anti-Nephi-Lehi, was ein lamanitischer Personenname ist, Ursprung in Tilak, für eine Person, den Bruder von Lamoni, genau so wie für das Volk, das nach diesem Bruder von Lamoni benannt wurden Der Name „Anti” ist nicht indoeuropäischen Ursprungs, er kommt eher von einer ägyptischen Wurzel. „Nty”,  ausgesprochen entweder Nati oder Enti, entscheiden Sie selbst, bedeutend „ dieser”, „er von” oder „die von”, oder „Anhänger von”, so heißt Anti-Nephi-Lehi wahrscheinlich Anhänger von Nephi und Lehi und ich nehme an, daß Anti-Nephi-Lehi wahrscheinlich Anhänger von Nephi und Lehi heißt.

Wir gehen von hier aus weiter, zu den Eigennamen mit unbekannter und unidentifizierter Herkunft, welche es notwendig gemacht haben, dass der Übersetzer eine Übersetzung der Bedeutung des Wortes einfügt, da es den Schreibern und Sprechern im Buch Mormon unbekannt war. Mein Kollege, Paul Hoskisson, hat angemerkt, dass der Grund warum drei Prozent der Namen im Buch Mormon zusammen mit ihren Bedeutungen erwähnt werden, der ist, dass die Nephiten, als gesprochene Muttersprache Hebräisch und als geschriebene Sprache, oder Schrift, Ägyptisch verwendeten. Ich vermute, dass ägyptische Schrift in hebräischer Sprache es unmöglich machen würde die Worte zu verstehen – die Bedeutung der Worte. Wir – fährt er fort, der einzige logische Grund für Nephi, beides zu inkludieren, die Transkription und die Übersetzung, ist, dass er von seinen Zuhörern nicht erwartete, dass sie die Bedeutung von Irreantum sofort verstehen würden, denn es war kein leicht zu verstehendes nephitisches Wort. Wenn jemand zu Dir sagt „Irreantum”, so sagst Du was ?, ich verstehe nicht ganz was das Wort bedeuten soll.

Wir sehen uns also das Wort an. Das Wort Irreantum, das uns als „viele Wasser” erklärt wird, ist wahrscheinlich südarabisch oder südsemitisch in der Herkunft. Wir haben eine Wurzel „RWY”, mit der grundsätzlichen Bedeutung  „wässern”, verwandt mit dem Hebräischen „raba” , was „überfließen mit Wasser” bedeutet und einem anderen Wort „Arway”, das entweder „Arway” oder „Irway” ausgesprochen wird. Zusätzlich zu dem haben wir die Endsilbe, die uns die Bedeutung eines Ortes gibt „Arawayan”. Zusätzlich zu dem, Arawayan, welches ein Name eines Ortes ist, eines Ortes des „Fließens” und dann haben wir die Wurzeln „Tum”, was ganz oder vollständig oder Überfluss bedeutet, so hat Arwayantum/Irwayantum diese Bedeutung. Ein Ort des Überflusses oder reichlichen Wassers, also vieler Wasser, Arwayantum.

Wir fahren mit einem anderen Wort fort, Nahom ist ein Ort an dem Ishmael begraben wurde.

Genau genommen lesen wir in 1.Nephi 16:34, dass dieser spezielle Ort nicht von ihnen Nahom genannt wurde. Es war ein Ort, der Nahom genannt wurde, wahrscheinlich bedeutend, dass sie diesen Namen von anderen Menschen erfhren hatten. Ich vermute, dass es der Name eines Ortes von ehrwürdigem Alter auf der Arabischen Halbinsel ist und wahrscheinlich schon von hinlänglich ehrwürdigem Alters um so genannt zu werden. Ein deutscher Entdecker, der im 18. Jahrhundert in den Jemen ging, sah einen Ort, den er – dessen Namen er mit Nehhm, N-E-H-H-M auf der Karte notierte. Das war nicht das erste Mal. Das erste Mal war etwa 20 Jahre vorher, aber das, in den 1770ern, war ein anderes Beispiel für einen Ortsnamen Nehm oder Nehhm, der einem Ort im Jemen gegeben wurde, ein wenig nordwestlich von Sanaa, welches die heutige Hauptstadt des Jemen ist. Darüber hinaus gibt es drei Altarinschriften, die die Buchstaben „NHM” enthalten, als den Namen eines Stammes aus dem 6. bis 7. Jahrhunderts v. Chr., in etwa die Zeit, in der die Familie Lehis durch diese Gegend gereist sein dürfte. Und dieses spezielle Bild zeigt die Gegend, die nun als Naham oder Nahom bekannt ist und wo sich einige der Altäre befinden, auf denen diese Inschriften geschrieben waren. Nicht notwendigerweise die, die aus dem 6. bis 7. Jahrhundert datieren, aber zumindest zeigt es die Altäre mit den Inschriften.

„NHM” erscheint auch als Name eines Ortes und als Name eines Stammes im südwestlichen Arabien in der vorislamischen und frühen islamischen Periode. Der arabische Altertumsforscher Hamdani schreibt über diese in einigen von seinen Büchern, dass sie sehr alt wären. Und dazu schreibt der Arabien- und Altertumsforscher Robert Wilson, dass es nur geringfügige Wanderungen der Stämme im Laufe der Zeit gab. Die Gegend, die heute als Nahom bekannt ist, kann sehr gut diesen, oder einen ähnlichen Namen schon im Altertum gehabt haben, so dass das Nahom, das im Buch Mormon so genannt wurde, wahrscheinlich ein Ortsname war, der bis ins Altertum zurückging und von Lehi und seiner Familie ausgeborgt wurde. Zusätzlich dazu gibt es eine andere Verbindung. Das hebräische Wort Naham bedeutet „stöhnen”. Das Südarabische Wort hat keine Bedeutung wie diese, aber sie können sehen, wenn die Töchter Ishmaels laut jammerten, wegen des Todes ihres Vaters, entsteht die Assoziation von Nahom mit diesem hebräischen Wort Naham, das „stöhnen” bedeutet.

Wir gehen weiter zu den Eigennamen von hellenistischer oder griechischer Herkunft. EndeDas ist, hier können wir sehen was wir gelernt haben bevor  wir das Spiel mit Lachonus beginnen, der der vorsitzende Richter der Nephiten war, ein Prophet und ein gerechter Mann, der die Nephiten auf den Krieg gegen die Räuber vorbereitet hat. Dieser besondere Name Lachonus,

L-A-C-H-O-N-U-S ist die maskuline Form des hypothetischen griechischen Wortes Lachonios, was bedeutete, ein Spartaner oder ein Lakedaimonier. Wir haben einige andere Formen die bestätigt werden, wie  Lachonium und Lachonia. Lachonian, das neutrale, Lachonia, das weibliche. Aber dazu kommt der Umstand, dass ein „CH” vorhanden ist, was darauf hinweist, gibt die Andeutung, daß wir entweder eine „K” oder eine „C” Endung hatten, die in der ehrwürdigen Weise des hebräischen und des kanaanitischen Dialekts der semitischen Sprache, einer intervokalen Spirantisation untreworfen wurde. Hier waren wir im Stande Spirantisation anzuwenden um den Zweck zu erreichen daß, ein „K” zwischen Vokalen durch Spirantisation zu einem „ka”, wird, ein „ha” Laut, so haben wir ein „CH”, wahrschlich ein Hinweis auf Spirantisation.

So hat die Angelegenheit mit den Ursprüngen zu tun, es ist nicht unvorstellbar, dass dieser besondere Name möglicherweise von Lehi und seiner Familie schon früh mitgebracht wurde und innerhalb der Familie erhalten blieb, bis der Name im späten ersten Jahrhundert vor Chr. verwendet und niedergeschrieben wurde, oder  alternativ könnte es ein Name sein, der in die Buch Mormon Länder, der von Griechisch Sprechenden aus der Alten Welt in die Neue Welt  mitgebracht wurde und dort als Ergebnis dieses Kontaktes entlehnt wurde.  So, Lachonus ist ein Wort das einer ehrwürdigen linguistischen Transformation unterzogen wurde, das ist schön und sonstwo sehr gut belegt in der antiken Welt.

Darf ich nochmals auf die Webseiten, mi.byu.edu, hinweisen, die Sie ab und zu besuchen könnten, um herauszufinden, ob die Liste der Namen, die verwendet wurden – in dieser Webseite schon eingetragen und derzeit verfügbar ist. So sollten sie sich darauf vorbereiten dann auch Zugang dazu zu haben. Lassen sie uns auch das bemerken, ein Zitat von Austin Fourier über C.S. Lewis, das eine Art Leitsatz für das apologetische Vorhaben werden könnte : „Obwohl Argumente keine Überzeugung erschaffen, kann der Mangel daran aber Glauben zerstören. Was nachgewiesen scheint, muss nicht bereitwillig angenommen werden, aber wovon niemand die Fähigkeit zeigt, es zu verteidigen, das wird es schnell aufgegeben. Das rationale Argument erzeugt keinen Glauben, aber es erzeugt ein Klima, in dem Glaube sich entwickeln kann.”

Zum Abschluss, das Buch Mormon ist nicht nur ein antikes Dokument, das Beweis für die ist, die seine Wahrheit zu wissen wünschen, sondern, in der besten Tradition von C.S.Lewis und Austin Fourier als Verteidiger des Christentums, ist das Buch Mormon historisch und sprachlich vertretbar und sinnvoll. Danke sehr.

Die erste Frage : Wie gut steht nun der offizielle Aussprache Führer im hinteren Teil des Buches Mormon da ? Meine Kollegen, Bob Smith und Paul Hoskisson, haben eine bessere Arbeit getan. Ich kann sagen, dass es wahrscheinlich die traditionelle Aussprache  der Heiligen der letzten Tage widerspiegelt. Es ist sicherlich ein guter historische Repräsentant – Repräsentation. Wir fahren fort mit diesem Kommentar zu  Rameumptom welcher ein anderer Name ist, den ich gerne mit ihnen teilen möchte. Es ist ein anderes Wort, das in der Übersetzung „erhöhter Platz”  heißt. Es ist ein exaktes Duplikat und meint – einen erhöhten Platz. Das Wort Ram bedeutet im Hebräischen hoch und die anderen sind wahrscheinlich nur Endsilbenmaterial dazu. Das ist eines. Dann würde ich gerne sehen, dass es auch auf der Webseite erscheint, damit es erklärt werden kann, bleiben sie in Kontakt und es sollte nicht allzulange dauern.

Wiederum die Frage der Beziehung zwischen Hebräisch und reformiertem Ägyptisch. Ich kann aufrichtig sagen, dass da ein bestimmter Zusammenhang besteht, zu dem was wir im späten Ägyptisch oder Demotischen und reformierten Ägyptisch finden. In der Tat, reformiertes Ägyptisch scheint die Schrift gewesen zu sein, die in einer späten Periode der Geschichte des Buches Mormon geschrieben wurde, als der Text geschrieben wurde – nicht notwendigerweise eine Verbindung zwischen dem und was wir im Ägyptischen finden – im demotischen Ägyptisch.

Nun haben wir noch eine. Einige von diesen, würden sie gerne – da ist die Frage wegen der Vokalisation. Die Frage hat mit Jershon zu tun, dem Akzent auf der ersten Silbe im Gegensatz zu Yershon, dem Akzent auf der letzten Silbe. Das Hebräische neigt dazu, den Akzent auf die letzten Silbe zu legen und wenn ich es in der englischen Art betone tendiere ich, es extra zu betonen und sie werden mir das entschuldigen, aber beachten sie, dass das Hebräische die Tradition hat, das Wort auf der letzten Silbe zu betonen.

Einige dieser Anderen, da ist Eine. So, danke vielmals und wenn sie wünschen, mich deswegen später zu besuchen, können sie das gerne tun, aber ich kann versprechen, dass „Rameumpton”  auf der Webseite bereitgestellt werden wird, sobald die im Web ist und ich hoffe, dass das sehr bald ist. Danke vielmals.

 

 

 

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Last Updated November 07, 2009
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