Am Glauben festhalten

Scott Gordon
FAIR Konferenz 2013
Darmstadt, Deutschland
15. 06. 2013

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist eine missionarische Kirche. Wir freuen uns, wenn wir junge Leute und Ehepaare auf Mission aussenden. Wir freuen uns, wenn wir bei der Taufe Neubekehrter dabei sein können und wir freuen uns, wenn diese Neubekehrten Fortschritt machen, Berufungen annehmen und Teil der Kirchenfamilie werden. Wenn ich diesen Missionsprozess beobachte, werde ich oft an das Kirchenlied „Kommt, Heilge, kommt” erinnert, das mit dem Refrain endet „Alles wohl, alles wohl.”

Aber manchmal ist eben nicht alles wohl. Wir haben Mitglieder, die nach und nach in die Inaktivität abgleiten oder abrupt der Kirche den Rücken kehren. Manchmal handelt es sich dabei um unsere eigenen Brüder, Schwestern, Söhne, Töchter und Freunde. In jeder Gemeinde gibt es betroffene Familien.

Warum verlassen sie die Kirche?

Es gibt verschiedene Gründe.

  • Manchmal sind sie nur schwer in die Gemeinde integrierbar.
  • Manchmal stehen ihre Probleme im Zusammenhang mit ihrer psychischen oder physischen Gesundheit.
  • Manchmal fällt es ihnen schwer, das Wort der Weisheit zu halten oder den Zehnten zu zahlen.
  • Manchmal verlieben sie sich in jemanden in der Kirche, der oder die kein Interesse an ihnen hat.
  • Und manchmal haben sie Schwierigkeiten mit der Geschichte oder den Lehren der Kirche.

Es gibt so viele Gründe, die Kirche zu verlassen, wie es Menschen gibt. Manchmal heißt es, diejenigen, die die Kirche verließen, hätten den „Wunsch zu sündigen.” Als er diese Erklärung gehört hatte, erwiderte eine Generalautorität: „Wer hat den nicht?”

So verschieden die Gründe sind, warum Leute die Kirche verlassen, so unterschiedlich sind auch die Strategien, am Glauben festzuhalten. Der Bischof oder Pfahlpräsident, der seinen abirrenden Schäfchen einfach empfiehlt, mehr in den Schriften zu lesen und zu beten, wird feststellen, dass sein Rat für manche sehr hilfreich ist, für andere jedoch nicht. Ich bezeuge, dass es sehr wichtig ist, beim Umgang mit Zweifeln den Heiligen Geist zu haben. Nicht zu beten und nicht in den Schriften zu lesen, wird uns zwar mit Sicherheit aus der Kirche führen, doch gibt es aber auch viele, die diese Dinge gewissenhaft tun und dennoch von Zweifeln geplagt werden.

Wir befinden uns alle auf einer Reise des Glaubens. Es ist völlig in Ordnung, Zweifel zu haben. Sogar diejenigen, die ein starkes Zeugnis vom Evangelium haben, werden in Lebenskrisen oder infolge von Dingen, die sie lesen oder hören, möglicherweise feststellen, dass ihr Glaube ins Wanken gerät. Dies ist eine normale menschliche Reaktion. In Alma 32:21 steht geschrieben, Glaube hieße nicht, dass man eine vollkommene Kenntnis von etwas habe.

Vielleicht haben wir ein persönliches Problem, eine Krise, ein eigensinniges Kind oder eine persönliche Schwäche, die uns dazu veranlassen, nach Argumenten zu suchen, warum die Kirche nicht wahr ist. Ich habe mit meinen Töchtern über ein Konzept gesprochen, das ich nenne: „Das Prinzip die Kirche ist wahr, bis man einen netten Jungen kennenlernt.”

Schwächen an früheren oder gegenwärtigen Kirchenführern zu erkennen, ist oft die perfekte Begründung für das Verlassen der Kirche, obgleich dies vielleicht nicht der wahre Grund ist. Zu wissen, dass die frühen Mitglieder Schwächen hatten und Fehler begingen, macht es mir leichter, trotz meiner Schwächen zur Kirche zu kommen. Wir haben alle damit zu kämpfen, dem zu entsprechen, was wir als die Erwartungen Gottes wahrnehmen. Wenn wir diese nicht erfüllen und uns nicht würdig fühlen, kann uns dies dazu bringen, zu Hause bleiben und die Versammlungen nicht besuchen zu wollen. Doch die Kirche ist für uns alle da, auch mit unseren persönlichen Schwächen.

Wie jemand einmal sagte, ist die Kirche dazu da, aus schlechten Menschen gute und aus guten Menschen bessere zu machen.

Der Herr sprach zu Petrus: „Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder.” (Lukas 22:31-32.) Dies wurde zu ihm gesagt, als er bereits der leitende Apostel war.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass wir in unserem Leben Zeiten des Zweifels oder der Besorgnis durchmachen, auch dann, wenn wir bereits Kundgebungen des Geistes hatten. Gott fragte Jareds Bruder, der bereits seine Stimme vernommen und seinen Finger gesehen hatte: „Glaubst du die Worte, die ich sprechen werde?” (Ether 3:11) Sogar Jareds Bruder hatte die Möglichkeit zu zweifeln. In Markus, Kapitel 9, Verse 20-24, lesen wir die Geschichte eines Mannes, der seinen Sohn zu Jesus brachte, damit dieser geheilt wird. In Vers 23 sagt Jesus: „Wenn du kannst? Alles kann, wer glaubt.” In Vers 24 antwortet der Vater mit Tränen in den Augen: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben.” Möglicherweise erklären wir unser ganzes Leben lang: „Herr, ich glaube; hilf meinem Unglauben.”

Jeder hat andere Geistesgaben. Das bedeutet, dass einige völlig zufrieden mit geistigen Zeugnissen sind, während andere zusätzlich gut recherchierte, vernünftige, wissenschaftliche Bestätigungen brauchen, die ihre geistige Reise unterstützen. Der Herr erkannte das in Lehre und Bündnisse 109:7 an, als er sagte: „Und da nicht alle Glauben haben, so sucht eifrig und lehrt einander Worte der Weisheit; ja, sucht Worte der Weisheit aus den besten Büchern; trachtet nach Wissen, ja, durch Studium und auch durch Glauben.”

Zu diesem Zweck wurde die Organisation gegründet, die als FAIR bekannt ist, um glaubenstreue, gut recherchierte Antworten auf historische, die Lehre betreffende und wissenschaftliche Fragen zu geben, die manchmal ganz natürlich aufgeworfen werden, während wir unser Leben durchlaufen, die Sterblichkeit erfahren und das Evangelium studieren, die aber häufiger noch durch die absichtlichen Versuche anderer entstehen, unseren Glauben nieder zu reißen.

Es gab Kritiker der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage seit ihren Anfängen im Jahr 1830. Mit dem Aufkommen des Internets hat es eine Explosion kritischer Artikel gegeben, in denen behauptet wird, dass einige Aspekte der Kirchengeschichte oder neue wissenschaftliche Forschungsergebnisse beweisen, dass die Kirche nicht wahr sei. Und seit der Präsidentschaftskampagne von Mitt Romney ist es in den Vereinigten Staaten modern geworden, über Mormonen zu sprechen. Das Buch-Mormon-Musical ist so beliebt, dass es schwer ist, Eintrittskarten zu bekommen. Erst letzte Woche wurde ich eingeladen, mir eine neue Opern-Inszenierung über den alten Westen anzusehen. Darin kamen Cowboys und Revolverhelden sowie eine Hauptfigur vor, die sich weigerte, den Mann zu heiraten, der eigentlich nur an ihr Land kommen wollte. Es war eine unterhaltsame und aufregende Geschichte. Der Gesang war fabelhaft. Doch die Antihelden in der Oper waren die bösen Mormonen, die versuchen, die Nicht-Mormonen zu verfolgen und ihnen die Frauen wegzunehmen, um sie in ein Leben in Sklaverei unter der Mehrehe zu zwingen. Im Rahmen der Bestrebungen, neue Informationen über Mormonen ans Tageslicht zu bringen, kamen alte, falsche Kritikpunkte erneut hervor, die aus den frühen Jahren der Kirche stammen und so dargestellt werden, als seien sie ganz neu. Typischerweise werden historische Elemente im schlechtest möglichen Licht dargestellt, indem Zitate aus ihrem Kontext gelöst oder verleumderische Gerüchte als Tatsachen dargestellt werden.

Mitglieder sind oft überrascht, wenn sie über eine dieser Behauptungen stolpern, von denen sie noch nie gehört haben. Die meisten Mitglieder sind zwar in der Lage, diese nach einer kurzen Überprüfung zurückzuweisen, doch manchmal geht die Saat des Zweifels auf. Ein Same des Zweifels könnte sein: „Ich bin seit über 20 Jahren Mitglied der Kirche. Warum wusste ich nichts davon?” Ein weiterer Same des Zweifels könnte sein: „Ich wusste davon nichts. Was hält die Kirche möglicherweise noch vor mir verborgen?” Ein dritter Same des Zweifels könnte sein: „Wenn ein Teil der Fakten in einer Kirchenquelle über die Erläuterung einer Lehre oder eines Ereignisses scheinbar ausgelassen wurde, bedeutet dies, dass ich den Kirchenquellen nicht vertrauen kann?” Ein vierter Same des Zweifels könnte sein: „Wenn ich eingestehe, dass Kirchenführer in der Vergangenheit Fehler gemacht haben und sich im Zusammenhang mit einer Lehre irrten, wie kann ich wissen, dass meine Kirchenführer heute nicht ebenfalls Fehler machen?”

Kritiker der Kirche wissen, dass sie Sie eigentlich von nichts überzeugen müssen. Sie brauchen nur die Saat des Zweifels zu sähen.

Ein wunderbares Lied der Primarvereinigung, Glauben, enthält diese Worte:

Der Glaube ist ein kleiner Same,
Der wächst, wenn er gepflanzt wird.

Leider gilt diese wundersame Wahrheit für alle Samen, besonders auch für die Samen des Zweifels, denn diese wachsen wie Unkraut. Wenn diese genährt werden, verdrängen diese Samen unseren Glauben und ersticken ihn schließlich. Sie können das schon im Gleichnis vom Sämann in Lukas 8:5-15 lesen.

Die Leute müssen dann nicht nur mit den Themen fertig werden, sondern auch mit dem Gefühl, etwas entdeckt zu haben, von dem sie meinen, niemand in ihrer Gemeinde wisse davon. Sie haben das Gefühl, Eingeweihte in einem großen Geheimnis zu sein. Die Kritiker wollen, dass sie genau dieses Gefühl haben. Es gibt einem irgendwie das Gefühl der Macht, dem Geheimnis auf die Spur gekommen zu sein.

Doch Sie müssen wissen, es gibt gar keine Geheimnisse. Die Abteilung für Kirchengeschichte hat fleißig die Joseph Smith Papers und andere Dokumente zusammengetragen und diese in den Archiven lagernden Schriftstücke im Internet für alle zugänglich veröffentlicht. Sie können zuversichtlich sein, was Ihren Glauben betrifft. Ich habe bisher nicht von einem Thema oder Kritikpunkt gegen die Kirche gehört, das oder der nicht von glaubenstreuen Mitgliedern beleuchtet worden wäre, die Fachleute in den Bereichen Geschichte, Sprachen oder Naturwissenschaft sind. Und nach ihrer Beschäftigung mit dem jeweiligen Thema bleiben sie glaubenstreue Mitglieder. Es gibt die Antworten. Sie sind umfassend geprüft worden. Wir müssen nur wissen, wo sie zu finden sind und brauchen manchmal ein bisschen Geduld bei der Suche. Wir müssen auch immer daran denken, wenn etwas im Internet steht, heißt das nicht, dass es auch wahr ist. Ich erinnere mich an eine beliebte Diskussion, bei der behauptet wurde, das Buch Mormon sei von einem anderen Buch kopiert worden. Ein Kritiker erstellte eine Tabelle, in der all die Gemeinsamkeiten zwischen dem Buch Mormon und jenem Buch aufgeführt waren. Beispielsweise werden in beiden Büchern Seen erwähnt. In beiden Büchern kamen Flüsse, Berge und jeweils zwei Gruppen von Leuten vor. Diese Diskussion lief einige Zeit, bis jemand darauf hinwies, dass Flüsse, Seen, Berge und zwei Gruppen von Leuten in fast jedem Buch vorkommen. Ein Kritiker, der in der amerikanischen Presse oft zu mormonischen Themen zitiert wird, sagte, er habe in Pennsylvania eine Kleinstadt namens „Nauvoo” entdeckt. Dies beweise, so meinte er, dass Joseph Smith kein Prophet sei, sondern jemand, der aus seiner Umgebung kopierte. Dabei gab es jedoch ein Problem. Als ich auf die Website der Stadt „Nauvoo, Pennsylvania” ging, entdeckte ich einen Abschnitt mit der Stadtgeschichte. Dieser erzählte die Geschichte von Leuten, die Nauvoo, Illinois verließen, nach Pennsylvania zogen und diese Stadt gründeten. Die Stadt wurde erst nach dem Tod von Joseph Smith aufgebaut. Doch Fakten waren dem Kritiker nicht wichtig. Er nahm sich noch nicht einmal die Zeit, danach zu suchen. Er suchte einfach etwas, was in seine Vorstellungswelt passte und dazu angetan war, den Samen des Zweifels zu nähren.

Bei FAIR haben wir festgestellt, dass die meisten Probleme, mit denen wir zu tun haben, auf einer von zwei Situationen basieren. Die erste ist die absichtliche Falschdarstellung von Aussagen oder Lehren durch unsere Kritiker. Die zweite entsteht aus unserer falschen Annahme, dass alles, was ein Kirchenführer sagte oder sagt wahr ist, oder dass etwas eine Lehre ist, was in Wahrheit nur der Spekulation oder Tradition entspringt.

Die Leute bei FAIR verbringen ihre Zeit damit, den gesamten Kontext von Problemen zu studieren und zu untersuchen, die häufig in Form von Fragen aufkommen oder der Kirche als Kritik entgegenschlagen. Es gibt einen Satz, der lautet: „Der Sonnenschein ist das beste Desinfektionsmittel.” Vor den Problemen wegzulaufen, hilft nicht. Wir haben herausgefunden, dass eine tiefer gehende Untersuchung zu einem tieferen Glauben führt. Einige sind besorgt darüber, dass die Erörterung dieser Probleme „dem Feind Munition” geben und das Problem vertiefen könnte. Dazu schrieb Dr. Richard Bushman: „Das Problem bei dem Einwand, ‚dem Feind Munition geben’ liegt darin, dass die Munition bereits vorhanden ist. Ich gebe sie ihm nicht. Wir müssen uns damit beschäftigen oder sie wird gegen uns verwendet.”[1]

Ich spreche mich nicht dafür aus, unsere Zeit in der Kirche damit zu verschwenden, über persönliche Fehler oder Schwächen oder unsensible Kommentare von früheren oder heutigen Kirchenführern zu diskutieren. Das wäre nicht angemessen. Aber ich sage, wenn wir unsere Kinder belehren, sollten wir betonen, dass unsere Kirchenführer Menschen wie wir sind. Ist es nicht erstaunlich, dass uns der Herr mit all unseren Schwächen dazu benutzt, sein Werk hervorzubringen?

Eines meiner Lieblingszitate zu dem Thema stammt von Gordon B. Hinckley. Bei der Generalkonferenz 1983 sagte er:

„Wir erkennen, dass unsere Vorfahren menschlich waren. Zweifellos begingen sie Fehler. … Doch die Fehler waren geringfügig, im Vergleich zu dem großartigen Werk, das sie vollbrachten. Die Fehler hervorzuheben und damit all das Gute zu übertünchen heißt, eine Karikatur zu entwerfen. Karikaturen sind amüsant aber oft auch hässlich und unehrlich. Ein Mensch kann einen Fleck auf seiner Wange haben, aber sein Gesicht kann dennoch schön sein. Wenn jedoch der Fleck im Verhältnis zu den anderen Merkmalen hervorgehoben wird, entsteht kein ehrliches Porträt.

Nur ein Mann, der über diese Erde ging, war vollkommen. Der Herr hat sich für den Aufbau seiner vollkommenen Gesellschaft unvollkommener Menschen bedient. Einige von denen mögen gelegentlich abgeirrt sein oder auf die eine oder andere Weise eine kleine Charakterschwächer gehabt haben. Umso erstaunlicher ist es, dass sie so viel geleistet haben. …

Ich habe keine Angst vor der Wahrheit. Ich heiße sie willkommen. Aber ich möchte, dass alle Fakten in ihrem richtigen Kontext dargestellt und die Elemente betont werden, die das große Wachstum und die Starke der Organisation erklären.”[2]

Seit ich für FAIR arbeite, habe ich festgestellt, dass ich den Kritikern der Kirche dankbar bin, denn sie haben uns dazu gebracht, so viele Themen zu untersuchen, die sonst nicht behandelt worden wären. Durch dieses Studium der Kritikpunkte ist mein Glaube gewachsen. Matt Roper, ein Forscher am Maxwell Institute der BYU hielt einmal einen Vortrag mit dem Titel „Boomerang-Treffer des Buches Mormon.” [3] Ein Boomerang ist eine Wurfwaffe aus Australien, die einen Bogen vollführt und zu demjenigen zurückkommt, der sie geworfen hat. Er verglich einen großen Teil der Kritik am Buch Mormon mit einem Boomerang, denn die entsprechenden Probleme beweisen nicht nur nicht, dass das Buch Mormon falsch sei, sondern nach näherer Betrachtung geben sie auch noch weitere Hinweise darauf, dass das Buch Mormon wahr ist. Einige Beispiele für Kritikpunkte, die sich als Boomerang erwiesen haben, sind:

  1. Das Buch Mormon nennt das „Land Jerusalem.” 1838 behaupteten die Kritiker, es gäbe ein solches Land nicht. Doch wie wir nun wissen, erscheint der Name fünf Mal in den Amarna-Platten, die erst 1887 entdeckt wurden.[4] Außerdem wurde der Ausdruck auf einer der Textrollen vom Toten Meer entdeckt, die Pseudo-Jeremia genannt wird.  Diese Schriftrolle soll genau aus der Zeit stammen, zu der Lehi aus Jerusalem floh. In ihr heißt es, die Juden seien „aus dem Land Jerusalem in Gefangenschaft verschleppt worden.”[5]
  2. In 1. Nephi 4:9 wird ein Schwert aus Stahl genannt. In einem viel gelesenen Internet-Artikel steht dazu: „Die Klinge von Labans Schwert wurde aus Stahl gefertigt, lange bevor es Stahl gab.”[6]Viele weitere Artikel stellen dieselbe Behauptung auf, um zu zeigen, dass das Buch Mormon falsch sei. In Israel sind jedoch Werkzeuge und sogar Schwerter aus Stahl ausgegraben worden, die aus der Zeit Lehis stammen.[7] Und obwohl diese Funde 1986 in einer archäologischen Fachzeitschrift beschrieben wurden, sind die Kritiker bei ihrer Behauptung geblieben.
  3. In Helaman 3:7 steht: „Das Volk, das hinzog, wurde überaus geschickt in der Arbeit mit Zement…” Viele Kritiker sagen, das könne nicht sein. Ein Kritiker, John L. Smith, behauptet: „Es gibt überhaupt keine archäologischen Hinweise, dass vor der Neuzeit in Amerika irgend eine Art von Zement existiert hat.” Seit seiner Aussage ist das Vorhandensein einer hoch entwickelten Zementverarbeitung im vor-spanischen Amerika zu einer gut belegten archäologischen Tatsache geworden.[8]
  4. Kritiker machen sich seit langer Zeit über die Namen im Buch Mormon lustig. Alma ist ein Beispiel. Man dachte, das sei ein lateinischer Frauenname. Durch die Archäologie haben wir Dokumente gefunden, die den Namen „Alma ben Yehuda” enthalten, was Alma, Sohn des Juda bedeutet.[9]

Falls Joseph Smith das Buch selbst geschrieben hätte, hätte er sich besser auf die wissenschaftlichen Kenntnisse seiner Zeit gestützt. Wie man anhand der angeführten Beispiele erkennt, stellt das Buch Mormon Behauptungen auf, die dem gängigen Wissen seiner Zeit widersprachen, von denen wir aber heute wissen, dass sie wahr sind.

Abgesehen von den Kritikpunkten, die sich als glaubensstärkende Details erweisen, hat FAIR Forscher, die Belege für das Buch studieren, wie etwa Lehis Reiseroute, hebräische Dichtkunst, statistische Worthäufigkeitsanalysen und vieles mehr. Außerdem haben sie das Leben der drei Zeugen unter die Lupe genommen, die die Platten und einen Engel sahen und hörten, wie die Stimme Gottes Zeugnis von diesem Werk ablegte, sowie auch der acht Zeugen, die die Platten in Händen hielten, die Gravierungen auf den Platten ertastet und die Seiten umgeblättert haben. Einige dieser Zeugen wurden bekannte Leitfiguren der nicht-mormonischen Gemeinschaft. Dennoch hat nie einer von ihnen eine andere Erklärung für das Bestehen der Platten gegeben. Selbst diejenigen, die für einige Zeit die Kirche verließen, behaupteten weiterhin, dass sie die Platten gesehen, berührt oder in Händen gehalten hatten und diese real seien. Keiner von ihnen hat jemals sein Zeugnis geleugnet. In einem Interview, das er gab, nachdem er aus der Kirche ausgeschlossen worden war, sagte John Whitmer: „Ich hielt diese Platten in Händen; sie hatten auf beiden Seiten feine Gravierungen. Ich hielt sie in Händen.”[10]

Angesichts all dieser Belege und glaubwürdiger Zeugen fragen wir uns manchmal, wie jemand zweifeln kann. Der Professor an der University of Richmond und FAIR-Mitarbeiter Dr. Teryl Givens schrieb in einem Artikel mit dem Titel „Brief an einen Zweifler”: „Ich sage einige wenige Dinge über die Gründe, warum die Zweifel der vormals glaubenstreuen und gläubigen Mitglieder unbegründet und fehl am Platze sind. [Sie sind] das Ergebnis mangelhafter Unterweisung, naiver Annahmen, kulturellen Drucks und eindeutig falscher Lehren.”[11]

Jeder von uns filtert sein Wissen durch Annahmen. Als Beispiel führt Givens die Geschichte von B. H. Roberts an, der innerhalb der Kirche als der herausragende Fachmann für das Buch Mormon betrachtet wurde. Am 22. August 1921 schrieb ein junges Mitglied einen Brief an Apostel James E. Talmage, der diesen an B. H. Roberts weiterleitete. Er enthielt 5 Fragen. Vier der Fragen konnten ganz einfach durch Erläuterungen zum Übersetzungsprozess beantwortet werden. Doch auf die fünfte Frage hatte Bruder Roberts keine Antwort. Die Frage lautete, wenn Lehis Familie nach Amerika kam und den Kontinent komplett bevölkerte, warum gibt es dann so viele Indianersprachen? Bruder Roberts Problem war, dass er, ebenso wie die meisten anderen Mitglieder der Kirche zu jener Zeit, annahm, dass ganz Nord- und Südamerika ausschließlich von direkten Nachfahren Lehis bevölkert worden war, obwohl das Buch Mormon keine solche Behauptung aufstellt.

1952 schrieb Dr. Hugh Nibley: „Gibt es nicht viele Heilige der letzten Tage, die darauf beharren, dass jeder Bewohner Amerikas vor Kolumbus ein Lamanit sein müsse, weil es einmal nur Nephiten und Lamaniten gab und die Nephiten vernichtet wurden? Das Buch Mormon selbst macht solch eine Interpretation jedoch unmöglich.”[12] Weiterhin sagt er: „Sobald wir eingestanden haben, dass nicht alle vor-kolumbianischen Überreste zu den Völkern des Buches Mormon gehören, ist der Weg für den Anthropologen frei und das Problem des Archäologen des Buches Mormon, wenn es sich denn zeigt, wird darin bestehen, in Amerika Dinge zu finden, die irgend einen Bezug zum Buch Mormon haben, und nicht zu beweisen, dass alles und jedes, was auftaucht, ein sicherer Beweis für dieses Buch ist.”[13]

Es gibt eine Person, die die Kirche erst vor relativ kurzer Zeit verließ und ein kritisches Buch schrieb. Er verbringt viel Zeit damit, negative Kommentare zu jedem Online-Artikel zum Thema Mormonentum zu posten, den er finden kann.

Der Grund, den er anführt, aus dem er die Kirche verlassen hat, ist, er glaube an die Wissenschaft und die Evolution, doch die Kirche tue das nicht. So behauptet er. Das Problem ist, dass er spektakulär falsch liegt. Es gibt viele Wissenschaftler in der Kirche und diese sind willkommen. Man kann viele ihrer Zeugnisse auf MormonScholarsTestify.org lesen oder sich Statistiken ansehen, die belegen:

  1. Utah hat bezogen auf die Gesamtbevölkerung den höchsten Anteil an Wissenschaftlern aller US-Staaten und dies schon seit über sechzig Jahren;
  2. innerhalb Utahs bringt, im Verhältnis zu ihrem Anteil, die mormonische Bevölkerung mehr Wissenschaftler hervor als die nicht-mormonische Bevölkerung;
  3. mormonische Wissenschaftler sagen überwiegend, dass sie „fest” oder „sehr fest” von den zentralen Glaubenssätzen der Mormonen überzeugt sind;
  4. in verschiedensten Studien über Bildung und Aktivität in der Kirche geben 88% der HLT-Wissenschaftler an, sie seien aktiv in der Kirche.[14]

Die Evolutionslehre ist ein Bereich, zu dem die Kirche keine offizielle Position bezieht. Dies war in Botschaften der Ersten Präsidentschaft in den Jahren 1909, 1910, 1925 und erneut 2002 enthalten.[15] Mitglieder der Kirche haben unterschiedliche Meinungen zu dem Thema. Die Elders Joseph Fielding Smith und Bruce R. McConkie standen ihm ablehnend gegenüber, während die Elders James E. Talmage, John A. Widtsoe und Henry B. Eyring viele Teile davon akzeptieren.[16] Gordon B. Hinckley fasste das so zusammen: „Die Kirche fordert nur den Glauben, ,dass Adam der erste der Menschheit war’. Die Wissenschaftler können über den Rest spekulieren.”[17]

Dieses Mitglied verließ die Kirche und verwarf jede Möglichkeit für weiteres geistiges Wachstum und Wissen wegen seiner falschen Annahmen. Auch wir haben vielleicht viele falsche Annahmen. Diese können unsere Gründe zu zweifeln vermehren.

Einige dieser falschen Annahmen können auftreten, weil wir glauben, die Kirche lehre in der Sonntagsschulklasse Geschichte. Das tut sie nicht. In der Sonntagsschule der Kirche werden historische Geschichten verwendet, um Evangeliumsprinzipien zu lehren. Allein durch die Teilnahme an der Sonntagsschule werden Sie nie alle Aspekte der Kirchengeschichte erfahren, auch dann nicht, wenn Sie Ihr Leben lang teilnehmen.

Von Zeit zu Zeit stoßen Sie vielleicht auf eine Aussage einer aktuellen oder früheren Generalautorität, die Sie dazu veranlasst, Fragen zu stellen oder Zweifel zu hegen. Zu solchen Zeiten ist es wichtig, sich an die offizielle Position der Kirche zu erinnern, die lautet:

„Nicht jede Aussage eines Kirchenführers in der Gegenwart oder Vergangenheit gibt notwendigerweise eine Lehre wieder. Eine Aussage eines Kirchenführers bei einer Gelegenheit spiegelt of eine persönliche, obgleich wohlüberlegte, Meinung wieder, ist aber nicht als offiziell bindend für die ganze Kirche gedacht. Unter göttlicher Inspiration beraten die Erste Präsidentschaft und das Kollegium der Zwölf Apostel, um Lehren aufzustellen, die konsequent in offiziellen Kirchenorganen verkündet werden. Die Lehre ist in den vier „Standardwerken” der Schrift, in offiziellen Erklärungen und Proklamationen sowie in den Glaubensartikeln enthalten. Einzelne Aussagen werden oft aus dem Kontext gerissen, was zu einer Verzerrung ihrer ursprünglichen Bedeutung führt.” [18]

FAIR-Mitarbeiter studieren den historischen und kulturellen Kontext zahlloser Aussagen und vergleichen diese mit anderen Aussagen die von derselben Person zu anderen Anlässen gemacht wurden. Dies hilft dabei, die tatsächlichen Überzeugungen des Sprechers bezüglich eines bestimmten Themas zu verstehen. Manchmal stellen wir jedoch fest, dass die Kirchenführer zu jener Zeit ein begrenztes Verständnis der Absichten des Herrn hatten und spätere Offenbarungen dieses Verständnis veränderten. Würde man den früheren Zitaten ein höheres Gewicht verleihen, so würde dies ein falsches Verständnis der Absichten Gottes vermitteln. Dies wird beispielsweise belegt durch das, was Bruce R. McConkie nach der Offenbarung, die das Priestertum für alle würdigen Brüder zugänglich machte, sagte: „Vergessen Sie alles, was ich gesagte habe, oder was… Brigham Young… oder wer auch immer… gesagt hat, was im Gegensatz zu der vorliegenden Offenbarung steht. Wir sprachen mit einem begrenzten Verständnis und ohne das Licht und die Erkenntnis, die nun in die Welt gekommen sind.”[19]

Paradoxerweise kann das Verständnis der Art und Weise, wie Offenbarung empfangen wird, Zeile um Zeile, manchmal auch den Samen des Zweifels sähen. Denn dadurch stellen wir möglicherweise in Frage, ob unsere heutigen Führer vielleicht im Hinblick auf eine bestimmte Lehre oder einen bestimmten Glaubenssatz vielleicht noch nicht genügend Erkenntnis haben. Diesbezüglich sagte Joseph Fielding Smith:

„Ein Einzelner kann zurückfallen, Ansichten haben oder Ratschläge erteilen, die nicht den Absichten des Herrn entsprechen. Doch die Stimme der Ersten Präsidentschaft und die vereinte Stimme all derjenigen, die mit ihnen die Schlüssel des Reiches innehaben, wird die Heiligen und die Welt immer auf den Wegen führen, die der Herr für sie vorgesehen hat.”[20]

Dalin H. Oaks erklärte, wie der Herr all seinen Kindern, auch seinen vertrauenswürdigen Kirchenführern, die Möglichkeit gibt, zu wachsen, indem sie mit Problemen ringen:

„Offenbarungen von Gott . . . ergehen nicht konstant. Wir glauben an fortlaufende Offenbarung, nicht an kontinuierliche Offenbarung. Wir sind oft uns selbst überlassen bei der Bewältigung von Problemen, ohne die Bevormundung oder spezifische Anweisungen durch den Geist. Dies ist Teil der Erfahrungen, die wir in der Sterblichkeit durchlaufen müssen. Zum Glück sind wir nie außer Sichtweite des Herrn und wenn unsere Entscheidungen uns zu Taten führen, die jenseits der erlaubten Grenzen liegen und wir zuhören, . . . dann wird der Herr uns durch die Eingebungen seines Geistes zurückhalten.”[21]

Außerdem lehrte Boyd K. Packer:

„Sogar mit den besten Absichten funktioniert [die Kirchenleitung] nicht immer so, wie sie sollte. Die menschliche Natur mag von Zeit zu Zeit zum Ausdruck kommen, aber sie wird das Werk nicht auf Dauer schädigen.”[22]

Wir können darauf vertrauen, dass der Herr die Besatzung stellt und er wird das Schiff nicht zu weit vom Kurs abweichen lassen.

Bei meiner Arbeit für FAIR im Laufe der Jahre habe ich zwei wichtige Dinge festgestellt.

  1. Falls jemand einen Grund sucht, die Kirche zu verlassen, wird er einen finden. An diesem Punkt kann ihn niemand zum Bleiben bewegen.
  2. Falls jemand jedoch einen Grund sucht zu bleiben, so wird er auch diesen finden. Es ist nur ein gewisser Wunsch, eine gewisse Anstrengungen vonnöten und manchmal eine Veränderung der Perspektive.

Ein Beispiel, wie das Lernen durch Studium und auch durch Glauben erst letzten Monat bei uns zu Hause geschah. Meine Frau führte ihr tägliches Schriftstudium durch und kam zum Abschnitt 132 der Lehre und Bündnisse; die Offenbarung über die celestiale Ehe. Sie hatte diesen Abschnitt schon oft in ihrem Leben gelesen, aber aus irgendeinem Grund berührte er diesmal ihren Verstand auf andere Weise und das Konzept der Polygamie, das darin beschrieben wird, beunruhigte sie. Anstatt vor dem Thema zurückzuschrecken und dieses in einen dunklen Winkel ihres Bewusstseins zu verdrängen, wo der Same des Zweifels Wurzeln schlagen kann, beschloss sie, in einem der Bücher, die wir im Hause haben, mehr über das Thema zu lesen.

Als sie zu lesen begann, wuchs ihre Besorgnis, sowohl im Hinblick auf einige Aspekte der Lehre selbst als auch auf einige der Aussagen, die frühe Kirchenführer machten, um deren Ausübung zu rechtfertigen. Sie hatte den Eindruck, dass einige dieser Aussagen Frauen herabsetzten und rang damit, eine Möglichkeit zu finden, ihre Gefühle mit ihrem Glauben an moderne Propheten in Einklang zu bringen.

Man könnte annehmen, je mehr sie gelesen habe, desto verstimmter sei sie geworden. Es war jedoch das genaue Gegenteil der Fall. Als sie dieses wissenschaftliche Buch las, eröffnete sich ihr eine neue Sicht der Dinge. Sie konnte Gründe erkennen, warum der Herr zu jener Zeit eine solche Praktik geboten haben könnte. Sie konnte jedoch auch Menschen sehen, die vor dem Hintergrund ihrer Traditionen und Vorurteile im Amerika des 19. Jahrhunderts versuchten herauszufinden und zu rechtfertigen, warum ihnen geboten worden war, eine Art der Ehe zu praktizieren, die ihren eigenen bis dato akzeptieren Werten so fremd war.

Am Ende des Buches und nach ausführlichen Reflektionen, Diskussionen und Gebeten, hat sie ein ruhiges, friedliches Gefühl bezüglich der Sache, obgleich sie sehr dankbar ist, dass wir heute nicht aufgefordert werden, Polygamie zu praktizieren. Das bin ich auch. Sie hat tatsächlich mehr Respekt für die Stärke der Zeugnisse dieser frühen Heiligen und einen größeren Wunsch, den Glauben zu haben, um all das zu tun, was ihr der Herr zu unserer Zeit gebietet.

Während ich mit vielen Kirchenmitgliedern arbeitete, die durch die Wasser der Kritik und des Zweifels navigierten, habe ich mich stets an das Wort des Petrus im Buch Johannes, Kapitel 6, erinnert. Viele hatten Jesus zu der Zeit verlassen, weil er Dinge lehrte, die für sie schwierig waren. Dann, im Vers 67, fragte Jesus die Zwölf:

„Wollt auch ihr weggehen?”

Worauf hin Petrus ihm antwortet: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast die Worte des ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.”

Ich glaube, dass Jesus der Christus ist, der Sohn des lebendigen Gottes. Und ich glaube, dass das Buch Mormon von Gott kam und dass daher Joseph Smith ein Prophet ist. Ich glaube, dass wir heute einen Propheten Gottes haben. Wohin sollte ich sonst gehen? Hier finde ich die Worte des ewigen Lebens.

Danke.

 

 


[1] Richard Lyman Bushman, On the Road with Joseph Smith: An Author’s Diary (Salt Lake City: Greg Kofford Books, 2007), 100

[2] Gordon B. Hinckley, „Be Not Deceived,” Generalkonferenz, Oktober 1983.

[3] Matthew Roper, „Right on Target: Boomerang Hits and the Book of Mormon,” FAIR-Konferenz, 2001.

[4] Hugh Nibley, Lehi in the Desert, 5

[5] Robert Eisenman and Michael Wise, The Dead Sea Scrolls Uncovered (Element Books, 1992), 57–58.

[7] Hershall Shanks, „Antiquities Director Confronts Problems and Controversies,” Biblical Archaeology Review 12/4 (Juli-August 1986): 33, 35.

[8] Ein Beispiel stammt aus David S. Hyman, Pre-Columbian Cements: A Study of the Calcareous Cements in Pre-Hispanic Mesoamerican Building Construction (Baltimore: John’s Hopkins University, 1970), ii.

[9] Yigael Yadin, Bar-Kokhba (London: Weidenfeld and Nicolson, 1965), 176.

[10] History of the Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints, 3:307. [Könnte bei kürzerer Version und Standardformatierung 3:307 sein.]

[11] Terryl L. Givens, „Letter to a Doubter,” Interpreter: A Journal of Mormon Scripture 4 (2013): 132.

[12] Hugh Nibley, Lehi in the Desert/The World of the Jaredites/There Were Jaredites (Salt Lake City: Deseret Book, 1988), 238–239). (Zuerst veröffentlich in Improvement Era Mai 1952; als Buch veröffentlich bei Bookcraft 1952, Seite 240.)

[13] Ibid.,

[14] Dr. Richard T. Wootton, Autor des Buches Saints and Scientists: A Quest for Science Religion Harmony, diese Ergebnisse veröffentlicht unter http://www.angelfire.com/az2/saintsci/

[15] Siehe http://en.fairmormon.org/Mormonism_and_science/Evolution/Official_stance.

[16] http://en.fairmormon.org/Evolution:Primary_sources

[17] Gordon B. Hinckley 2002; zitiert in Elaine Jarvik, „Beliefs on Darwin’s evolution vary from religion to religion,” Deseret Morning News (19. Januar 2006)

[18] The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints, „Approaching Mormon Doctrine,” (4. Maiy  2007). Dies wurde auch von Elder D. Todd Christofferson gesagt, April 2012 Generalkonferenz, Versammlung am Sonntagvormittag, (1. April 2012).

[19] Bruce R. McConkie, „New Revelation on Priesthood,” in Priesthood (Salt Lake City: Deseret Book, 1981), 126–127.

[20] Joseph Fielding Smith, „Eternal Keys and the Right to Preside,” Ensign (Juli 1972): 88.

[21] Dallin H. Oaks, „Teaching and Learning by the Spirit,” Ensign (March 1997): 14.

[22] Boyd K. Packer, „I Say unto You, Be One,” in BYU Devotional and Fireside Speeches, 1990–1991 (Provo, Utah: University Publications, 1991), 84.

 

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Last Updated November 07, 2009
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