Das Buch Mormon und seine Historizität

Brant A. Gardner
FAIR Konferenz 2013
Darmstadt, Deutschland
15. 06. 2013

[Einführungsslide]
Einer der geläufigsten Kritikpunkte in Hinblick auf das Buch Mormon ist, dass wir nicht über archäologische Beweise verfügen, die dieses Buch beglaubigen. Insbesondere höre ich oft, dass wir keine nephitischen Städte gefunden haben.[Slide 02] Das stellt ein Problem dar, jedoch nicht diese Art von Problem, zu dem es von denen erhoben wird, die es dazu machen. Diejenigen glauben, dass sie einen wichtigen Standpunkt beziehen, was die Historizität des Buches Mormon betrifft. In Wirklichkeit machen sie lediglich eine Aussage zu dem Thema der Erwartungshaltung. Da ist eine Erwartungshaltung entstanden, die ein oder mehrere Merkmale einer nephitische Stadt fordert um sie als solche sofort zu identifizieren. Es ist eine Tatsache, dass wir höchst wahrscheinlich nephitische oder lamanitische Städte gefunden haben. Wir können sie lediglich nicht von denen unterscheiden, die von anderen Bewohnern dieser Region errichtet wurden.

Denken sie nur an ihr Zuhause. Gibt es einen speziellen Mormonen-Kochtopf? Sehen ihre Türen anders aus oder üben sie einen anderen Zweck aus als die Türen unserer Nachbarn? Würden die Archäologen einer fernen Zukunft aufgrund der Gegenstände, die die Zeit überdauert haben, Auskunft über unsere Religionszugehörigkeit machen können? Sie mögen an der Wand Bilder vom Tempel finden, aber würden sie eine Aussage darüber machen können, was sie für uns bedeutet haben? Die Archäologie entdeckt Gebrauchsgegenstände der damaligen Bewohner, jedoch sind wir nicht in der Lage, die Gebrauchsgegenstände der Nephiten von den der Nicht-Nephiten auch nur im Ansatz zu unterscheiden. Auch wenn wir kein besonderes archäologisches Merkmal haben, das den Nephiten zugeordnet werden kann, heißt es nicht, dass weder Nephiten noch Lamaniten existierten. Damit ist gemeint, dass wir in der falschen Richtung nach Beweisen suchen. Wir sollten nach ihnen im Buch Mormon Ausschau halten.

[Slide 03]Anstatt in dem Text nur nach den geistigen Stilmitteln zu suchen, können wir versuchen zu erforschen, was uns der Text über die Menschen preisgibt, die ihn geschrieben haben. Historisch authentische Texte, insbesondere die [Umfangreichen ], beinhalten Merkmale der Zeit und der Menschen, die sie geschaffen haben. Die Geschehnisse stehen im Zusammenhang mit den großen geschichtlichen Ereignissen und den Menschen der entsprechenden Zeit. Die beschriebenen Ereignisse stehen oft in enger Verbindung mit den geologischen Gegebenheiten der Gegend, in denen sie stattfanden. Wir können das Buch Mormon geschichtlich belegen, doch wir müssen wissen, wonach wir suchen und wie wir die besten Argumente für die Authentizität der historischen Texte formulieren.

[Slide 04]Entsprechend der aussagekräftigsten Informationen, werden gegenwärtig die Ereignisse des Buches Mormon in Mesoamerika angesiedelt. Dieser schmale Landstreifen wird als Isthmus von Tehuantepec bezeichnet. [Slide 05] Anstatt nach Gründen dafür zu suchen, warum eine bestimmte Geographie die Lokalisation des Buch Mormon beweist, suche ich lieber nach Hinweisen danach, welche Ereignisse des Buches Mormon auf die geographischen Gegebenheiten hinweisen. (für welche Geschehnisse sie im Buch Mormon das Bühnenbild liefern.) << ist das besser?

[Slide 06] Nachdem die Nephiten nach Zarahemla übersiedelten, wollten einige von denen, die das Land Nephi verlassen haben, dorthin zurückkehren – sie taten es dann auch. Das waren die Leute Zeniffs, König Noas und Noas Sohn Limhi. Während Limhis Regierungszeit war ihr Volk in lamanitischer Gefangenschaft und sandten eine Gruppe nach Zarahemla um Hilfe zu erbeten. Statt Zarahemla zu finden, stießen sie auf den Rest der Jarediten. Diese Ereignisse sind sehr einfach und wir hinterfragen die Gegebenheiten, die sich um unsere Buch-Mormon-Geschichten ranken,k nicht ausreichen genug. In diesem Fall stellt sich die Frage, warum sie Zarahemla verfehlten?

Zarahemla liegt entlang des Flusses Sidon. Vielleicht waren im Volk Limhi noch einige Großväter am Leben, die sich an ihre Einwanderung in das Land Nephi erinnerten. Vielleicht haben sie der Expeditionsgruppe eine Wegbeschreibung gegeben, wie sie die Stadt finden konnten.„Geht in die Berge und folgt dann dem Fluss Sidon bis ihr nach Zarahemla konnt. Ihr könnt Zarahemla nicht verfehlen.” Sie hätten Zarahemla nicht verfehlen dürfen, sie verfehlten sie dennoch.

Die mesoamerikanische Geographie liefert uns den Grund. Zwischen dem Land Nephi und dem Land Zaeahemla erstreckten sich die Cuchamantans Berge. Dreißig Kilometer voneinander entfernt entspringen zwei große Flüsse, die in nördlicher Richtung fließen. Heute heißt der westliche Grijalva und rechts der Usumacinta, beide fließen in nördlicher Richtung. Limhis Gruppe ging in die Berge und folgte dem falschen Fluss. Als sie dem Flusslauf folgten, erreichten sie das Land der Olmeken, eine Kultur die in der Gegend und der Zeit lebte, welche das Buch Mormon den Jarediten zuschreibt. Als sie das Land erreichten, war die Kultur der Olmeken untergegangen und zu diesen Zeitpunkt gab nur noch wenige Vertreter dieser Kultur. Es ist völlig logisch, dass sie in dieser Region Überreste der Jarediten fanden, und es auch völlig logisch, dass sie an diesem Fluss Zarahemla nicht fanden.

[Slide 07]Um die Hintergründe des Buches Mormon zu verstehen, hilft uns das Wissen über die Geschichte der Menschen, die in dieser Region lebten mehr als die geographische Lage. [Slide 08] Anstatt zu hoffen, dass wir ein einmaliges Artefakt der Nephiten finden, sollten wir uns dem Text des Buches Mormon zuwenden und darin die Kultur und geschichtlichen Besonderheiten wiederfinden, die in der damaligen Welt existierten. Das wird uns die Geschichten des Buches Mormon besser zu verstehen helfen.

[Slide 09] Als die Nephiten das Land Nephi verlassen haben, erreichten sie die Stadt Zarahemla, die von den, wie wir sie nennen, Mulekiten bewohnt war. In Omni 1:17  wird über sie gesagt: „und ihre Sprache war verderbt geworden; und sie hatten keine Aufzeichnungen mitgebracht; und sie leugneten das Dasein ihres Schöpfers; und weder Mosia noch das Volk Mosia konnten sie verstehen.” Hier stoßen wir wieder auf ein Ereignis, welches wir nicht näher beleuchteten, obwohl wir es sollten. Diese beiden Völker verließen Jerusalem ungefähr vierhundert Jahre zuvor. Obwohl eine Sprache sich im Verlauf von vierhundert Jahren verändern kann, ist es nicht lange genug, um sich gegenseitig gar nicht mehr verständigen zu können. Was ist geschehen?

Das Verbinden zwischen Kultur und Geographie liefert uns eine mögliche Antwort. Von der sprachgeschichtlichen Seite aus betrachtet müssten die Menschen, die in dieser Region, die wir als das Land Nephi identifizierten, eine Sprache sprechen, die mit der Sprache der Maya verwandt war. Obwohl die Nephiten mit Sicherheit die Fähigkeit in hebräischer und ägyptischer Sprache zu schreiben und zu lesen nicht verloren haben, mussten sie sich mit den Menschen dieser Region, in der die Sprache der Maya die Umgangssprache war, verständigen können. In der nördlichen Region, in der Nähe des Golfes von Mexiko, sprach man zu der Zeit, als Mosia das Land Nephi verlässt, um nach Zarahemla zu gehen, Zoque, eine Sprache, die sich von der Sprache der Maya gänzlich unterschied. Die Mulekiten, die an der Küste des Golfes von Mexiko zu der Zeit an Land gingen, als die Nephiten die Sprache der Region erlernt hatte, würden mit der Zeit auch Zoque sprechen. Die Mulekiten wanderten aufwärts des Grijalva Flusses und dort trafen die Nephiten auf sie. Deswegen wäre es nicht überraschend, wenn die Mulekiten, die flussaufwärts in das Sidon Flusstal zogen, sich nicht einfach mit Mosia, der auf sie stieß, verständigen konnten, obwohl beide Völker einen gemeinsamen hebräischen Hintergrund von vor vierhundert Jahren hatten. In den darauffolgenden vierhundert Jahren haben sie die Alltagssprache so verinnerlicht, dass sie sich nicht miteinander verständigen konnten, eben so wie wir es aus der Schrift erfahren haben. Was aber noch spannender ist, sind die Aussagen der Linguisten, die das Auftreten der Zoque Sprache in der Grijalva Flussebene auf ungefähr 200 Jahre vor Christi datieren, was der Zeit entspricht, in der das Volk Zarahemla ihre Städte gründeten. Weiterhin findet die Archäologie Keramikgegenstände der Mayas, was auf eine Verbindung mit den Mayas der südlichen Region hinweist. Anders gesagt spiegeln sich die Mittelungen aus der damaligen Zeit und dem damaligen Raum in den Geschichten des Buches Mormon wider.

[Slide 10] Als Amulek den Armen unter der Zoramiten das Sühnopfers zu erklären versucht, sagt er folgendes: „Denn es ist ratsam, daß es ein großes und letztes Opfer gebe; ja, nicht ein Opfer von Menschen, auch nicht von Tieren, auch nicht von Vögeln irgendwelcher Art; denn es soll nicht ein menschliches Opfer sein, sondern es muß ein unbegrenztes und ewiges Opfer sein.”

Die kurze Aussage „denn es soll nicht ein menschliches Opfer sein”, ist im mesoamerikanischen Kontext von großer Bedeutung. Obwohl die meisten von uns nicht daran erinnert werden müssen, dass für unsere religiösen Zwecke Menschenopfer nicht notwendig sind, [Slide 11] ist es doch eine entscheidende Aussage für Mesoamerika, wo Menschenopfer ein wichtiger Bestandteil der heidnischen Religion war. Die Nephiten glaubten bestimmt nicht an die Notwendigkeit der Menschenopfer, doch war es sehr verbreitet unter anderen Völkern, die sie zur Aussöhnung mit den heidnischen Göttern vollbrachten.

[Slide 12] Als Ammon und seine Brüder zu den Lamaniten gingen, um sie zu missionieren, wurden sie gefangen genommen: „Und als Ammon das Land Ischmael betrat, ergriffen ihn die Lamaniten und banden ihn, wie es ihr Brauch war, alle Nephiten zu binden, die ihnen in die Hände fielen, und sie vor den König zu schleppen; und so war es dem Gutdünken des Königs überlassen, sie zu töten oder sie in Gefangenschaft zu halten oder sie ins Gefängnis zu werfen oder sie aus seinem Land auszustoßen, wie er wollte und wie es ihm gefiel.” (Alma 17:20)

[Slide 13] In einer Szene, die auf einem Maya Gefäß Fund dargestellt wird, werden Gefangenen die Hände auf dem Rücken zusammengebunden, ehe sie dem König vorgeführt werden. Im Buch Mormon lesen wir, dass Ammon und seine Brüder, die in das Land Middoni aufbrachen, sehr schlecht behandelt wurden. All diese Beschreibungen der üblen Behandlungsmethoden, von denen wir heute wissen, dass sie tatsächlich angewandt wurden, waren unter den Mayas weit verbreitet.

[Slide 14] Einige der Übereinstimmungen im Buch Mormon sind eher hintergründig als auffallend. Einige spiegeln sich in den Beschreibungen der Kriegsführung wider, die wir im Buch Mormon finden. Es ist eine Sache, die Waffen, die benutzt worden sind zu beschreiben, und eine andere, die Schlachten, in denen diese Waffen eingesetzt wurden. Eine der interessanten Beschreibungen der nephitischen Ausrüstung ist die „dicke Kleidung”, (Alma 43:19)  ein Merkmal, das nicht nur in Mesoamerika eingesetzt wurde. Diese war so effektiv, dass die spanischen Eroberer ihre sich in dem Klima schnell Wärme aufstauenden Rüstungen gegen die leichtere „dicke Kleidung” eintauschten.

Eine weitere interessante Übereinstimmung zwischen dem Buch Mormon und den mesoamerikanischen Kriegslisten finden wir in Alma 58:19,20

Und es begab sich: Die Lamaniten folgten uns mit großer Schnelligkeit, denn sie hatten den überaus großen Wunsch, uns einzuholen, um uns töten zu können; darum folgten sie uns in die Wildnis nach, und wir zogen in der Mitte zwischen Gid und Teomner hindurch, aber so, daß sie nicht von den Lamaniten entdeckt wurden.

Und es begab sich: Als die Lamaniten vorüber waren, nämlich als das Heer vorüber war, kamen Gid und Teomner aus ihren Verstecken hervor und schnitten die Kundschafter der Lamaniten ab, damit sie nicht in die Stadt zurückkehrten.

[Slide 15] Die Chroniken der Azteken beschreiben eine Strategie, in der sich die Krieger in getarnten Erdvertiefungen so lange verbargen, bis die feindlichen Truppen an ihnen vorbeigezogen sind. Sie kamen dann aus ihren Verstecken hervor und besiegten die Gegner, vielleicht genauso wie Gid und Teomner.

[Slide 16] Die Nephiten in Zarahemla geben uns noch einen weiteren interessanten Anhaltspunkt. Ein Detail, das im Zusammenhang mit König Benjamins meisterhafter Rede steht. Er lies einen Turm bauen, damit ihn alle Versammelten hören konnten. Was wir übersehen ist, dass sein Sohn Mosia später zu einer noch größeren Menschenmenge spricht, jedoch keinen Turm bauen lässt. Warum baute König Benjamin einen Turm, Mosia aber nicht?

[Slide 17] Die mesoamerikanische Kultur kann uns helfen dieses zu verstehen. Die Mesoamerikaner bauten ihre Städte nach einem bestimmten Muster. Sie richteten ihre Pyramidenbauten so aus, dass dadurch halb geschlossene Versammlungsplätze entstanden. Eine typische Vorgehensweise war das Ersteigen der Stufen der Pyramide, um zum Volk zu sprechen. In vielen mesoamerikanischen Städten war die Akustik ausgezeichnet und große Menschenmengen konnten den Sprecher hören. Benjamin hätte lediglich die Stufen besteigen können, doch stattdessen baut er einen Turm aus Holz.

LDS-Wissenschaftler, die die Reden König Benjamins analysierten, entdeckten Elemente, die vermuten lassen, das seine Rede zum Zeitpunkt des Taberankel-Festes, einer Zeit der Erneuerung, gehalten wurde. Sie wurde auch zu der Zeit gegeben, als König Benjamin abdankte und seien Sohn Mosia einsetzt. Er ist der einzige nephitische König des Buches Mormon, der abdankt. König Benjamin lebt mindesten noch drei Jahre nach diesem Ereignis. Warum findet ein Wechsel der Könige statt, warum dieses Fest, warum wird ein Turm gebaut?

Obwohl es keinen direkten Beweis für die Übereinstimmung des Festes der Erneuerung mit dem mesoamerikanischen „Jahrhundert” ( ein Zyklus von 52 Jahren ) gibt, erklärt der Anlass die Wichtigkeit dieser besonderen Erneuerung. Der Anlass klärt uns auch über einen Grund des Abdankens auf. Es war eine verheißungsvolle Zeit der Veränderungen und Erneuerungen (König Benjamins Hauptthema war die Veränderung des Volkes zu einem geeinten Volk der Kinder Christi). Ein weiterer Aspekt liegt in der Tradition des Bauens neuer Pyramiden zu Zeitpunkt des Wechsels des 52 Jahre Zyklus.

Dr.John L. Sorenson schlägt vor, die archäologische Seite von Santa Rosa als die Lage von Zarahemla anzusehen. Eine mögliche Bestätigung wäre eine bemerkenswerte Pyramide, die ungefähr zur Zeit der Datierung der Rede Benjamins im Buch Mormon, errichtet wurde. Als die Pyramide von Archäologen ausgegraben wurde, legten sie das Fundament frei. Alle mesoamerikanischen Pyramiden besitzen eine in Abschitte gegliederte Aufschüttung zur Stabilisierung des Untergrundes. Die Aufschüttung dieser Pyramide unterschied sich jedoch von den der anderen. Die Aufschüttung beinhaltete zwei Arten von Gestein. Scharfkantiger Schotter und abgerundeten Kieselsteinen von Flussufer. Sie wurden sorgfältig voneinander getrennt, sodass sie jeweils eine Hälfte des Fundaments ausmachten. Die Trennungslinie verlief von Osten nach Westen und es fanden sich keine abgerundeten Flusskieselsteine im scharfkantigen Schotter und keine Scharfkantigen im Flusskiesel. Dann wurde alles verpflastert und man baute eine Pyramide obendrauf. Nich-LDS-Archäologen lieferten eine mögliche Erklärung, in der sie sagten, dass sich eventuell hier zwei Völker vereinigten und dies symbolisch mit dem Bau dieses Tempel besiegelten. Das ist genau das, was König Benjamin zu tun versuchte. Warum ließ er einen Turm bauen, anstatt die Stufen der Pyramide emporzusteigen? Weil die Pyramide noch nicht gebaut war. Sie standen wahrscheinlich auf dem Grundstück, auf dem die Pyramide gebaut werden sollte. Warum baute sein Sohn Mosia keinen Holzturm? Die Pyramide wurde in der Zwischenzeit errichtet.

[Slide 18] Haben wir Beweise für die Geschichtlichkeit des Buches Mormon? Allerdings. Wir haben uns nur einige Teile des Puzzles, das in ein großes Bild der realen Orte, der Zeit und Menschen des Buches Mormon passt, angeschaut. An besten verstehen wir die Belege, wenn wir verstehen, wonach wir suchen und was wir betrachten. Es wird alles klarer, wenn wir uns die Strukturen ansehen. Wenn wir die Muster betrachten, die auf die Geschichtlichkeit des Buches Mormon hinweisen, werden wir nie in der Lage sein etwas anderes als die Übersetzung eines authentischen und antiken Dokumentes zu sehen.

 

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Last Updated November 07, 2009
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