Ist Johannes der Täufer der Elija, von dem Maleachi spricht?

René A. Krywult

Wer ist Elija

Elija aus Tischbe ist einer der bedeutendsten Propheten des Alten Testaments. Er hat vierzig Tage lang in der Wüste gefastet, um sich auf seine Mission vorzubereiten. Dann hat er auf Gottes Geheiß die Himmel verschlossen, sodass es 3 Jahre lang nicht regnete. Eine Zeit lang versorgten die Vögel des Himmels ihn mit Nahrung. Dann kam er zu einer armen Witwe und sorgte dafür, dass ihr Mehl und ihr Öl nicht ausgingen. Ebenso hat er ihren Sohn von den Toten zurückgeholt. Als sich die Menschen bekehrten, kam der Regen auf sein Wort hin wieder. Am Ende seines Lebens berief er seinen Nachfolger und wurde dann mit einem feurigen Wagen in den Himmel geführt, ohne den Tod zu kosten. Seine Geschichte finden wir in den letzten Kapiteln von 1. Könige und den ersten zwei Kapiteln des 2. Buches der Könige. In manchen Übersetzungen ist von Elia oder Elias oder Elijas die Rede. Das sind nur andere Schreibweisen des Namens (z.B. ist Elias die graezisierte Form). Eli-Yahu (hebr. „Mein Gott ist YHWH”) ist die ursprüngliche Form.

Was sagt Maleachi über Elija

„Bevor aber der Tag des Herrn kommt, der große und furchtbare Tag, seht da sende ich zu euch den Propheten Elija. Er wird das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und das Herz der Söhne ihren Vätern, damit ich nicht kommen und das Land dem Untergang weihen muss.” i

Was glauben die Juden von Elija

Jedes Jahr zu Pessach (Pascha), wenn die Familie zusammensitzt um das Pessach-Mahl zu halten, wird ein Becher Wein bereit gestellt (bei orthodoxen Juden bleibt zusätzlich die Türe des Heimes offen und ein Sessel bleibt frei) damit, wenn Elija kommt – vor dem großen und schrecklichen Tag – er eintrete und Platz nehme mit der Familie. Erst wenn Elija kommt, steht das Kommen des Messias bevor.ii

Auch in der Lutherbibel wird im Anhang auf diese Bedeutung Elijas hingewiesen :
Elia: Prophet der israelischen Frühzeit, der nach Mal 3, 23-24 und nach jüdischen Erwartungen vor dem Endgericht und dem Anbruch der neuen Welt Gottes noch einmal auftreten soll. Er wurde in späterer Zeit als der große Nothelfer seines Volkes angerufen (Mt 27,47.49) iii

Was für eine Bedeutung hat Elija bei den Mormonen

Die heiligsten Verordnungen des wiederhergestellten Evangeliums finden im Tempel statt. Diese Verordnungen werden oft mit „Genealogie” in Zusammenhang gebracht. Ihre Bedeutung geht aber viel tiefer. Die Verordnungen des Tempels sind die „Begabung”, eine Belehrung und Gelegenheit, besondere Bündnisse mit dem Herrn einzugehen, und die „Siegelung”. Durch die Siegelung werden Eheleute nicht nur „bis dass der Tod euch scheide” sondern für Zeit und alle Ewigkeit miteinander verbunden. Kinder, die nach der Siegelung geboren werden, gelten als „im Bund geboren”. Kinder, die vorher schon geboren waren, können an die Eltern gesiegelt werden. Wir glauben, dass Familien, die so „gesiegelt” sind, auch in der Ewigkeit Bestand haben, wenn die Gesiegelten festen Glauben an Christus haben und ein gottgefälliges Leben führen.

ALLE Menschen bedürfen der Taufe durch einen Träger der Vollmacht Gottes, um errettet zu werden.iv Wer nicht getauft ist, kann das Himmelreich nicht erlangen. Ebenso sind die Segnungen der Siegelung für alle Menschen notwendig. Es gibt aber unzählige Menschen, die niemals einen Träger der Vollmacht Gottes gesehen haben. Wird Gott gute Menschen verstoßen, weil sie keine Gelegenheit in diesem Leben hatten, Gott anzunehmen? Das widerspricht sowohl der Gerechtigkeit als auch der Liebe Gottes. So gibt es ein Werk, das WIR tun können, ohne das unsere Vorfahren nicht errettet werden können.v Ohne unsere Vorfahren können auch wir nicht errettet werden. Dieses Werk ist die stellvertretende Taufe für Verstorbene,vi ebenso die stellvertretenden Begabungen und Siegelungen. Dadurch, dass wir unsere Vorfahren herausfinden und stellvertretende Arbeit für sie leisten, wenden wir unser Herz ihnen zu. Durch die Siegelung wird eine Kette geschaffen, von Adam bis zu jedem Menschen, der diesen Bund mit Gott eingeht. Es wenden sich die Herzen der Väter den Söhnen zu. Das alles geschieht unter den „siegelnden Vollmachten”.

Die siegelnden Vollmachten sind der Kern des Priestertums: „Ich will Dir die Schlüssel des Himmels geben, und alles, was du auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was Du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst sein”.vii

Das ist die Vollmacht, die Elija überbringen sollte. Und das hat er am 3. April 1836 auch getan.viii

Was sagt das Neue Testament über Elija und Johannes

„Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elia dem Herrn vorangehen, um das Herz der Väter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen.” ix

Sagt diese Stellen nicht ganz klar, dass in Johannes dem Täufer die Prophezeihung Maleachis erfüllt ist?
Mir fallen dazu folgende Dinge auf:

  • Während es in Maleachi heißt, dass der Prophet Elia kommen soll,
    geht Johannes IM GEIST und MIT DER KRAFT des Elia.

  • Während Elia das Herz der Väter zu den Söhnen bekehrt UND das Herz der Söhne zu den Vätern,
    bekehrt Johannes nur das Herz der Väter zu den Söhnen.

  • Während Elias Tat die ganze Erde vor dem „Bann” schützt,
    bezieht sich die Arbeit des Johannes nur auf das Volk Gottes.

  • Während Elia als Vorgänger des großen und schrecklichen Tages des Herrn bezeichnet wird,
    war Johannes der Vorbote des Lebens und Leidens des Herrn.

Aber es gibt ja noch andere Stellen.

„Da fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen? Er gab zur Antwort: ja, Elija kommt, und er wird alles wiederherstellen. Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen. Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach.” x

Nun ist doch alles klar: Christus sagt, dass Johannes der Täufer Elija ist. Punktum.

Oder?

Bekanntlich ist das älteste Evangelium das des Markus. Die anderen synoptischen Evangelienxi schöpfen zum Großteil aus gemeinsamen Quellen mit Markus, bzw. greifen auf das Markusevangelium zurück, das zu dieser Zeit sehr populär war. Manches, was im Markusevangelium steht, wird zur Erklärung in Mathäus und Lukas weiter ausgeführt.

Sehen wir uns daher Markus an. Beginnen wir in Kapitel 9 Vers 2

Es geht da um Christi Verklärung. Christus geht mit Petrus, Jakobus und Johannes auf einen
Berg, und auf einmal erscheinen ihnen Mose und ELIJA!

Dann sind sie in einer Wolke eingehüllt. Die Stimme Gottes des Vaters verkündet wiederum, dass dies sein geliebter Sohn sei.

Als die Wolke sich zurückzieht, sind Elija und Mose verschwunden.

Als sie den Berg verlassen, verbietet Jesus den Jüngern, darüber zu reden, bis er von den Toten auferstanden ist. Sie haben keine Ahnung, was er wirklich damit meint: Auferstanden von den Toten.

Und JETZT kommt die oben zitierte Stelle:

„Warum sagen die Schriftgelehrten, ZUERST müsse Elija kommen?”

Der Messias war direkt hier, vor ihnen. Sie wussten, wer er war. Und doch lehrten die Schriftgelehrten, dass VOR dem Messias der Elias kommen würde. Elija war aber gerade erst JETZT erschienen! Hieß das, dass die Schriftgelehrten wieder mal irrten, oder hieß das, dass Jesus NICHT der Messias war? Warum sagen die Schriftgelehrten, dass zuerst der Elias kommen würde?

Darauf sagt Christus: Ja, Elija kommt zuerst und stellt alles wieder her.

Wie der Schrägdruck in der Einheitsübersetzung andeutet, ist das „und stellt alles wieder her” ein Zitat. Und wirklich liest man im Talmud, dass die Juden erwarten, dass Elija kommt, und nicht nur die Herzen der Väter den Söhnen und die der Söhne den Vätern zuwenden wird, sondern auch, dass er alles wiederherstellen wird.xii

Hier könnte es zu Ende sein. Elija ist gekommen. Was hat er getan, zusammen mit Mose? Er hat alles wiederhergestellt. Er hat den Aposteln Vollmachten übertragen. Er hat den Auftrag erfüllt. Das haben sie gerade erlebt. Der große und schreckliche Tag des Herrn, der Tag, der brennen wird wie ein Ofen, der Tag, an dem alle, die Schlechtes tun und alle Stolzen sein werden, wie die Stoppeln, und der Tag des Herrn wird sie verbrennen, der Tag, an dem der Menschensohn in all seiner Herrlichkeit kommen wird, steht also bevor.

Und doch gibt es noch einen Punkt, der offen ist. Der Psalmist, Jesaja, Jeremia, und Sacharja und was weiß ich wer sonst noch haben doch gesagt, dass der Messias leiden wird, und dass er verachtet wird. dass er für unsere Schuld sterben wird. Das ist noch nicht passiert! Noch ist Christus nicht so, wie er im Psalm 22 beschrieben wird: „Mein Gott, mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?” Und das passt nicht ins Konzept. So fragen die Jünger nochmals:

„Aber warum heißt es dann von Menschensohn, er werde viel leiden müssen und verachtet werden?”

Christus gibt als Antwort:
„Elija ist schon gekommen, doch sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten, wie es in der Schrift steht.”

Das Markus-Evangelium sagt darüber hinaus nichts mehr aus.

Und das ist für den damaligen Begriff vielleicht ausreichend gewesen. Man bedenke, dass über diese himmlische Kundgebung in der ganzen Heiligen Schrift ausgesprochen wenig gesagt wird. Wir haben eine Erwähnung bei Matthäus, eine bei Markus und eine im 2. Petrus. Und selbst Petrus erwähnt sie nur nebenher.

Zur Zeit des Markus (und ganz besonders in den ältesten Texten des Markusevangeliums) finden sich schon die „Nomina Sacra” (heilige Namen) nicht ausgeschrieben, sondern abgekürzt, als ob auch das schriftliche Erwähnen des Gottesnamens oder des Namens Jesu eine Gotteslästerung wäre. Dort steht meist nur Js statt Jesus, obwohl es im Griechischen -im Gegensatz zum hebräischen und aramäischen – sehr wohl Selbstlaute in der Schrift gibt. Heiliges wird also GEHEIM gesehen. Man redet nicht über alles. Es gibt Dinge, die zu heilig sind.

Die neuere Forschung nimmt an, dass schon vor Markus die Gleichsetzung von HEILIG und GEHEIM statt fand (Perlen vor die Säue werfen; nicht-Geisterfüllten Milch geben, und nicht Fleisch). Vier Jahrhunderte später machte sie das Abendmahl zu einer Geheimhandlung, der kein Ungetaufter beiwohnen durfte. Auch das Glaubensbekenntnis war damals Geheimdisziplin.

Zusammen mit der Aufforderung Jesu, die Sache geheim zu halten, ergeben diese Tatsachen ein Bild, warum Markus sich so spärlich gibt.

Matthäus, der auf das Markusevangelium zurückgreift hat aber hier einen Missstand erkannt: Es ist vollständig unverständlich, was Jesus hier gemeint hat, wenn man nicht zumindest ein bisschen erklärt. So tut er es. Er beginnt damit, dass er Johannes als Propheten in der Tradition des Elija zeigt: Wüste, Kamelhaar, Ledergürtel, Nasiräer, wilder Honig.

Dann kommen wir zu Kapitel 11:10-14. Johannes ist der Wegbereiter, der VOR dem Messias kommt. Ja, er ist der Elija, der wiederkommen soll.

Und es endet mit 17:13, wo Matthäus dem Bericht des Markus die Erklärung hinzufügt: Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach.

Nehmen wir das mal so, wie es steht: Elija wurde nach 2. Kön 2:1-18 in den Himmel entrückt, ohne zu sterben. Zu welchem Zweck?
Darüber wissen wir nichts, außer, dass er wiederkommen sollte. Seine Wiederkunft war prophezeit. nach den Worten Maleachis ist der Zweck seiner Wiederkunft, etwas zu tun, um zu verhindern, dass die Erde mit dem Bann geschlagen wird.

Das würde er dadurch tun, dass das Herz der Väter den Söhnen und das der Söhne den Vätern wieder zugewandt werden solle. Und nach dem, was Jesus sagt, würde Elija ALLES wiederherstellen. Und Elija ist – gemeinsam mit Mose – gekommen.

Und doch bringt Matthäus ins Spiel, dass Johannes und Elija der selbe seien. Jetzt wird’s kryptisch. Lehrte Jesus die Wiedergeburt? Kann denn jemand wiederkommen, es sei denn, er wäre schon einmal da gewesen? War Johannes, der von Elisabeth geboren worden war, schon einmal als Elija auf der Welt?

Lesen wir Johannes 1:20,21
bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias. Sie fragten ihn: Was bist Du dann? Bist Du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist Du der Prophet? Er antwortete: Nein.

Johannes war nicht der Messias.
Johannes sagt, er wäre NICHT Elija.
Und er sagt auch, er wäre NICHT der Prophet (siehe Erklärung in der Einheitsübersetzung. In der Kirche wird „DER PROPHET”, um den es hier geht, mit Joseph Smith gleich gesetzt.)

Entweder ist die Aussage in Johannes falsch, oder die in Markus und Matthäus, oder es gibt eine andere Lösung.

Die Lösung liegt in der Stelle, die die ganze Diskussion begonnen hat: Johannes handelte im Geist des Elija. Er war der Vorbote, der Wegbereiter Christi. Er hat einen Teil getan, nämlich die Vorbereitung der Welt auf das Kommen des Messias. Er ist als Märtyrer gestorben. Er ist also auch in dieser Sache, dem Tod, dem Messias vorausgegangen.

Was aber hat Johannes wiederhergestellt?
In wie weit hat er ein Werk getan, das verhindert hat, dass die Erde mit dem Bann geschlagen wird?
Wie hat er das Herz der Kinder den Eltern und das Herz der Eltern den Kindern zugewandt?

Und was macht Elija auf dem Berg der Verklärung?

Die Mission des Propheten Elija ist es, die siegelnden Vollmachten wiederherzustellen. Dadurch werden Eltern aneinander und die Kinder an die Eltern gesiegelt. Das Herz der Eltern wendet sich den Kindern zu. Dadurch wird aber eben auch die Möglichkeit für stellvertretende Arbeit geschaffen. Menschen suchen ihre Vorfahren und lassen sich an sie siegeln. Das Herz der Kinder wendet sich den Eltern zu.

DAS macht Elija auf dem Berg der Verklärung, Elija, und nicht Johannes der Täufer.

Trotzdem ist der Elias der Vorläufer. Dann kommt Elija, und dann der Messias. Die Unterscheidung zwischen Elias und Elija ist eine sprachliche.xiii Unterschiedliche Schreibweise, um Unterschiede klar zu stellen. Mit „Elias” bezeichnen wir das Amt des Vorläufers, „Elija” ist der Prophet, der Wiederhersteller der siegelnden Vollmachten.

Beide erschienen vor dem Messias, beide sind zu Joseph Smith gekommen, diesmal vor dem großen und schrecklichen Tag des Herrn, wo ER mit Macht und Herrlichkeit erscheinen wird.


Anmerkungen:

i Einheitsübersetzung: Mal 3:23,24

iiSiehe http://de.wikipedia.org/wiki/Pessach#Verlauf_und_Bedeutung

iii Lutherbibel 1984, Sachregister
iv Joh 3:1-13
v Hebräer 11:40
vi1. Kor 15:29
viiMatth 16:19
viiiLehre und Bündnisse 110
ix Lukas 1:17
x Matth. 17:10ff

xiMatthäus, Markus und Lukas greifen auf gemeinsame Quellen zurück, werden daher die synoptischen (“zusammenschauenden) Evangelien genannt.

xii Siehe auch Anmerkung zu Matth 17:10-13 in der Einheitsübersetzung

xiii Genauso, wie „Priester” und „Ältester”. Beides heißt eigentlich dasselbe. Aber zuerst ist man Ältester im Aaronischen Priestertum und erst dann Ältester im Melchisedeksichen Priestertum. Um es aber unterscheiden zu können, nennen wir den Ältesten im AP Priester, und den im MP Ältester. Dasselbe gilt auch für Elias und Elija.

 

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Last Updated November 07, 2009
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