Ist Luzifer der Bruder von Jesus?

von Michael G. Reed
von der Foundation for Apologetic Information and Research
(FAIR), Copyright © 2003. www.fairlds.org

Lucifer, the Brother of Jesus?

In der Vergangenheit demonstrierten Anti-Mormonen anlässlich zahlreicher in Salt Lake City stattfandenden Veranstaltungen, von HLT-Tempel-Weihungen bis hin zu den Olympischen Spielen 2002, die in Salt Lake City stattfanden. Sollten Sie jemals Zeuge einer solchen Veranstaltung geworden sein, erinnern Sie sich vielleicht einzelner Merkmale – an das Verteilen von Broschüren, sensationelle Aussagen, die in Megaphone geschrieen wurden und dergleichen – wodurch verkündet wurde, dass „Mormonen an einen falschen Jesus glauben, einen Jesus, der ein BRUDER Luzifers ist.” Diese Kritik ist vermutlich eine der am häufigsten erhobenen gegen die HLT-Kirche.

Ist es auch bedauerlich, dass viele Kritiker sich solcher „Schock-Parolen” bedienen, um Menschen davon abzuhalten, die HLT-Kirche näher zu untersuchen, so vermag diese Taktik ohne Frage auch effektiv zu sein. Karl Keating berichtet über ganz ähnliche Methoden, die gegen die katholische Kirche verwendet werden: „Man muss einräumen”, sagt er, „sie genießen (wenn auch nur kurzfristig) den besonderen taktischen Vorteil, dass durch eine derartige Schwemme knapp gefasster Aussagen die Verteidiger des katholischen Glaubens zu außerordentlich langen Erläuterungen herausgefordert werden.” [1]

Da dieser Artikel für die erforderliche „lange Erklärung”, sprich eine gründliche Behandlung dieses Themas nicht ausreichen würde, bin ich in dem, was ich mit Ihnen teilen kann, etwas eingeschränkt. Sollten sie jedoch daran interessiert sein, mehr darüber zu erfahren, wird ein Link zur jeweiligen genaueren Erklärung am Ende des Artikels angeboten – eine Hilfestellung, die Kritiker im allgemeinen ihrem Publikum nicht anzubieten pflegen.

Jesus der einzig Gezeugte?

Kritiker ereifern sich: „Mormonen glauben, dass Jesus und Luzifer Brüder sind, obwohl die Bibel sagt, dass Jesus Gottes einzig gezeugter Sohn ist. Mormonen glauben daher nicht an den Jesus der Bibel!”

In der Tat erkennt das Neue Testament Jesus als den „einzig gezeugten Sohn” von Gott, dem Vater an. Bei dem Versuch genauer zu verstehen, was dieser Satz bedeutet, ist es jedoch wichtig zu beachten, dass man mit diesem Titel in der Antike nicht immer die Absicht verfolgte, ihn buchstäblich zu nehmen. Wir wissen dies, indem wir die Aussage des Paulus über Isaak und dessen Beziehung zu seinem Vater Abraham berücksichtigen. In Hebräer 11:17 wird Isaac Abrahams einzig gezeugter Sohn genannt, trotz der Tatsache, dass Abraham auch einen Sohn namens Ismael hatte. [2]

Darüber hinaus, verwendete der große jüdische Historiker Josephus im ersten Jahrhundert die gleiche Terminologie bei der Beschreibung des Sohnes des Monobazus (König von Adiabene). Josephus schreibt, “[Monobazus] zeugte Söhne von anderen Frauen neben [Helena]. Doch er schenkte all seine Liebe nur diesem, seinem einzig gezeugten Sohn Izates.”. [3]

Was bedeutet nun „einzig gezeugt”, wenn man in diesem Kontext von Sohnschaft spricht? Das griechische Wort mono-genes’ (allgemein als „einzig gezeugt” übersetzt) sollte bezeichnen, dass ein Sohn einzigartig war, besonders und auf eine zärtliche Weise geliebt . [4] — die ihn von anderen Söhnen unterscheiden sollte.

Angesichts dieser Tatsachen können wir fragen: „Könnte dieser Sinn, einzigartig und von besonderer Zärtlichkeit zu sein, auch auf die Beziehung zwischen Jesus und Gott dem Vater zutreffen und dabei die Vorstellung zulassen, dass Christus Geschwister hat?” Sicher.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage lehrt, dass Jesus der geistige Bruder sowohl der Engel als auch der ganzen Menschheit ist. Bevor Sie und ich geboren wurden, lebten wir mit Gott, dem Vater und unserem Bruder Jesus Christus. Es ist wahr, dass Luzifer ein Sohn Gottes war. Es ist auch klar, dass er hochmütig wurde und sich gegen Gott auflehnte. In Folge seiner geplanten Aktionen und der fehlenden Bereitschaft, den Plan des Vaters zu akzeptieren, wurde Luzifer aus dem Himmel geworfen.

Bei dieser Überlegung sollte nicht übersehen werden, dass Heilige der Letzten Tage glauben, Jesus sei in der Tat einzigartig und besonders unter allen Kindern Gottes. Wie es bereits durch die Erste Präsidentschaft gesagt worden ist: „Vergessen Sie jedoch nicht, dass Er wesentlich größer ist, als sämtliche anderen”. [5] Es gibt vier wichtige Punkte, die Jesus von seinen geistigen Geschwistern unterscheidet:

  • Er hat das Vorrecht des Erstgeborenen.
  • Er ist buchstäblich des Vaters einzig gezeugter Sohn im Fleische.
  • Er war vorherbestimmt, der einzige Retter und Erlöser der Welt zu sein.
  • Er war frei von Sünde.

Söhne Gottes und Brüder Jesu?

In zahlreichen Fällen, spricht die Bibel ausdrücklich von sterblichen Menschen und Engeln als die „Söhne”, „Kinder” und „Nachkommen von Gott.” Die Schriften verraten außerdem indirekt die weiteren Auswirkungen unserer gemeinsamen Gottessohnschaft vor dem Vater durch die Unterscheidung des Vaters Jesu als „unser Vater”. [6]

Unter der Annahme, dass Engel, sterbliche Menschen und der Erretter alle „Kinder Gottes” sind, wäre es vollkommen logisch, dass Luzifer der Bruder von Jesus war, weil er ebenfalls (abgesehen davon, dass er inzwischen ein gefallener Engel ist) sich unter den Söhnen Gottes befand. Hiob 1 Vers 6 ist eine von vielen Passagen, welche dies untermauern können. Dort lesen wir: „Nun geschah es eines Tages, da kamen die Gottessöhne , um vor den Herrn hinzutreten, unter ihnen kam auch der Satan.”

Allerdings kann diese Schriftstelle allein nicht dafür ausreichen, uns von der Stichhaltigkeit dieser Position zu überzeugen, da „in” einer Gruppe nicht unbedingt dasselbe ist wie „Teil” davon. Daher sollte ferner darauf hingewiesen werden, dass Hiob 38:7 die „Söhne Gottes” als „Morgensterne” betitelt.

„Und?” mögen Sie jetzt fragen. Nun, diese kleinen Punkte sind von besonderer Bedeutung, da der Name Luzifer heißt übersetzt: „Lichtträger” oder „Scheinender”. Viele Wissenschaftler glauben, dass diese Bedeutung verbunden mit dem Beinamen „Sohn des Morgens” andeute, dass auch er ein „Morgenstern” [7] — Sohn Gottes [8] sein würde.

Ein fundamentalistischer christlicher Gelehrter, Arno C. Gaebelein, pflichtet dem bei. Er schrieb: „Die Söhne Gottes, offenbart als Morgensterne, sind Gabriel und Michael … Luzifer, der Sohn des Morgens, sollte ebenfalls einbezogen werden, obwohl er durch seinen Sturz zum Feind Gottes wurde.” Gaebelein bekräftigt seine Überzeugung erneut: „Vor diesem allen haben wir klargestellt, dass der Teufel vor seinem Sturz ursprünglich ein Erzengel war, einer der Morgensterne, von welchen wir aus dem Buch Hiob erfahren, dass sie in der Stunde der Schöpfung miteinander zum Lobe Gottes sangen.” [9]

Hinsichtlich der Frage, ob Luzifer namentlich der „Bruder Jesu” gewesen sei, können wir beim evangelikal-christlichen Theologen H. L. Martensen nachschlagen. Er glaubte, dass Luzifer „der jüngere Bruder von Christus war, und wurde der Widersacher Gottes, weil er damit nicht zufrieden war, zweiter zu sein, sondern der erste sein wollte, weil er nicht bereit war, das Licht eines anderen zu tragen, sondern er wollte selbst das Licht sein.” [10]

Diese Idee ist nicht neu. Tatsächlich lehrte Lactantius, ein lateinischer Kirchenvater des dritten Jahrhunderts Folgendes: „Bevor er die Welt erschuf, brachte Gott einen Geist ihm gleich hervor, der mit den Vollkommenheiten Gottes des Vaters ausgestattet war. Dann erschuf er ein anderes Wesen, in dem die Geistesart des göttlichen Ursprungs nicht verblieb. Deshalb war er mit seinem eigenen Neid infiziert wie mit Gift und ging vom Guten zum Schlechten über. Er war eifersüchtig auf seinen älteren Bruder…” [11]

Ich bringe die rhetorische Frage vor, dass – abgesehen von der Tatsache, dass die HLT-Lehre sowohl biblisch als auch logisch klingt, wenn Gaebelein, Martensen, Lactantius und andere, so etwas lehrten und immer noch Christen blieben, wie kann man dann die Mitglieder der Kirche Jesu Christi, die etwas ganz ähnliches glauben, deshalb als unchristlich abstempeln?

Hat nicht Jesus Luzifer erschaffen?

In Kolosser 1:16 steht: „Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen.”

Es ist nicht ungewöhnlich für unsere Kritiker diesen Vers zu zitieren und darauf zu beharren, dass alles eben absolut alles bedeute, obwohl diese Interpretation problematisch wird und (im Kontext gelesen) sich selbst als unvereinbar mit der christlichen Theologie erweist. Da diese Schriftstelle sagt, dass Jesus alles erschaffen habe, auch das Unsichtbare im Himmel, und da Gott der Vater der unsichtbare Gott genannt wird, und da Gott der Vater im vorhergehenden Vers als „unsichtbarer Gott” bezeichnet wird, müsste man daraus schließen, dass Jesus seinen Vater geschaffen hat.

Ein vernünftigerer Denkansatz wäre es, die Tatsache zuzugeben, dass der griechische Ausdruck „pan” (üblicherweise mit alles oder das Ganze übersetzt) auch in einem begrenzten und verhältnismäßigen Sinn verstanden werden kann. Man kann Beispiele dafür im gesamten Neuen Testament finden. Anstatt sie aufzuzählen, werde ich einfach den namhaften Baptistenprediger C:H. Spurgeon zitieren, der diesen Punkt überzeugend erörterte:

„Alle Welt folgte ihm nach. Folgte jeder auf der Welt Christus nach? Dann gingen sie alle nach Judäa und wurden vom ihm im Jordan getauft. Wurden alle Einwohner von Judäa und alle Jerusalems im Jordan getauft? ‚Ihr seid von Gott, kleine Kinder’ und ‚die ganze Welt liegt im Argen’. Ist mit ‚der ganzen Welt’ da jeder gemeint? Wenn es so ist, was war es dann, dass es einige gab, die ‚Gottes’ waren? Die Worte ‚Welt’ und ‚alle’ haben sieben oder acht Bedeutungen in der Bibel; und es kommt sehr selten vor, dass ‚alle’ alle Personen (oder alle Dinge), einzeln für sich genommen, bedeutet.” [12]

Doch Jesus schuf Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten. Ist das nicht eine Liste verschiedener Rangordnungen der Engel?

Diese Titel wurden Engeln und ebenso auch irdischen Herrschern gegeben, deshalb ist das, worauf der Autor sich bezieht, umstritten. Für welche Interpretation sich man auch entscheiden mag, ist hypothetisch, da die Schriftstelle erklärt, dass Jesus die „Rangordnungen” schuf, nicht die Engel oder die sterblichen Herrscher selbst. Konsequenterweise finden wir in der Neuen Englischen Bibel den Vers wie folgt übersetzt:

„[Jesus] erschuf nicht nur die sichtbaren Dinge, sondern auch die unsichtbaren Rangordnungen von Thronen, Herrschaften, Reichen und Mächten. [Es gibt keine entsprechende deutsche Version].” [13]

Es sollte außerdem angemerkt werden, dass das griechische Wort für „erschaffen” (ktizo) unter den Griechen verwendet wurde mit der Bedeutung der Gründung eines Ortes, einer Stadt oder einer Kolonie” [14]

Weil es so ist, dass diese Schriftstelle sich tatsächlich auf die Rangordnungen der Engel bezieht, scheint es plausibel, dass diese „Erschaffung” sich darum auf einen kreativen Akt Jesu unter Anweisung des Vaters bezieht, wodurch innerhalb des Himmelreichs eine Regierung durch Engel eingerichtet wurde — eine Interpretaiton, die in der HLT-Lehre durchaus besteht. [15]

Kurz gefasst ist die Vorstellung, dass Jesus und Luzifer spirituelle Brüder sind, nicht so schockierend als es auf den ersten Blick erscheinen mag, wenn es von Antimormonen als Knüppel gegen die Kirche verwendet wird. Außerdem findet solch ein Glaube biblische und historische Unterstützung.

Fußnoten

[1] Karl Keating, Catholicism and Fundamentalism: The Attack on “Romanism” by “Bible Christians” (San Francisco: Ignatius, 1988), 75. Zitiert in Daniel C. Peterson und Stephen D. Ricks, Offenders for a Word (Salt Lake City: Aspen Books, 1992), 149.
[2] Auch Josephus nennt Isaac Abrahams “einzig gezeugten Sohn”. Antiquities 1:222; ähnlich werden im Hebräischen ben yakh’-ad oder ben yaw-kheed’ in der Regel als “einziger Sohn” übersetzt. Die hebräische Formulierung (wie sie im Griechischen zu finden ist) kann auch “Liebling”, “Geliebter” oder “einziger Sohn” bedeuten. Vgl. Genesis 22:2, 12, 16.
[3] Antiquities 20:20.
[4] Linguistic Key To the Greek New Testament (Grand Rapids, Michigan: Zondervan, 1981), 363; Vine’s Expository Dictionary of New Testament Words (McLean, Virginia: MacDonald Publishing, 1940 ), 822, 823.
[5] The Father and the Son, a Doctrinal Exposition by the First Presidency and the Twelve; wie zitiert in James E. Talmage, Articles of Faith (Salt Lake City: Deseret Book Company, 1981), 426.
[6] Siehe Matthäus 6:9; Lukas 3:38; Johannes 20:17; Apostelgeschichte 17:29; Hebräer 12:9; Hiob 38:7.
[7] Smith’s Bible Dictionary (Grand Rapids, Michigan: Zondervan, 1977), 366.
[8] Die Bibel-Wissenschaftlerin Margaret Barker bemerkt dazu: “The prologue describes how the sons of God (sons of the ‘elohim), one of whom was Satan, came to Yahweh and challenged him to test the loyalty of Job. The usual English rendering of Job 1.6 imply that Yahweh was superior to the sons of God: ‘the sons of God came to present themselves before Yahweh.’ This is not necessarily what the Hebrew implies since the same verb is used in Ps. 2.2, and there it means ‘set themselves against Yahweh.’ Thus the prologue to Job depicts a heaven where Yahweh is one among many [sons] and is challenged to test the loyalty of his servant.” Margaret Barker, The Great Angel: A Study of Israel’s Second God (Luisville: Westminster/John Knox Press, 1992), 6.
[9] Arno Clemens Gaebelein, Gabriel and Michael (New York: Our Hope Publications, 1945), 7, 92.
[10] The New Schaff-Herzog Encyclopedia of Religious Knowledge (Grand Rapids, Michigan: Baker Book House, 1952), 416.
[11]Giovanni Papini, The Devil (New York: E.P. Dutton, 1984), 81–82; Epiphanius, der Bischof von Constantia (Salamis) von Zypern aus dem 4. Jahrhundert, berichtet über die Glaubensinhalte einer frühen jüdisch-christlichen Sekte, die er für Herätiker hielt, indem er schreibt: “[Die Ebioniter] set two divine appointees side by side, one being Christ, but one the devil. And they say that Christ has been allotted the world to come, but that this world has been entrusted to the devil… [Christ] was created as one of the archangels, and that he is ruler of both angels and of all creatures of the Almighty….” Epiphanius, Panarion, 2.30.16; vol. 1, 132. Bedauerlicherweise stammt unser gesamtes Wissen über die Ebioniter von ihren Kritikern. Ebenso wurde die Bezeichnung “Ebioniter” für verschiedenste juden-christliche Sekten verwendet, die sich – anders als die heidnische Kirche – weiterhin ihrer jüdischen Wurzeln verbunden fühlten. Sicherlich sind zu diese Tatsachen wesentlich dafür verantwortlich für die widersprüchliche Berichterstattung über ihre religiösen Lehren und Praktiken (z.B. ob sie an eine jungfräuliche Geburt glaubten oder nicht).
[12] Charles Haddon Spurgeon, Particular Redemption (28. Februar 1858)
[13] The New English Bible (Oxford University Press, 1970). Hervorhebung hinzugefügt.
[14] Vine’s Expository Dictionary of New Testament Words (McLean, Virginia: MacDonald Publishing, 1940), 256.
[15] Anmerkung: “The teachings of Latter-day Saint prophets indicate that a priesthood organization exists among the heavenly hosts. However, discussion of specific positions or functions in the celestial hierarchy beyond the scriptures cited above [Ezechiel 9:2; Offenbarung 8:2; LuB 29:26; 88:112; 107:54; 128:21; 1 Thessaloniker 4:16; Judas 1:9] is conjectural…” Jerry C. Giles, Encyclopedia of Mormonism (New York: Macmillan, 1992), 1:42

 

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Last Updated November 07, 2009
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